Sprichst du die Liebessprache deines Partners?

Neue Studienergebnisse legen nahe, dass dies für das Beziehungsglück wichtig sein könnte

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In diesem Artikel
  • Das weltweit bekannte Konzept der fünf Liebessprachen von Gary Chapman basiert darauf, dass Menschen ihre Liebe auf unterschiedliche Weise ausdrücken und empfangen möchten.
  • Studienergebnisse legen einen Zusammenhang zwischen einer höheren Beziehungszufriedenheit und dem Sprechen derselben Liebessprachen nahe.
  • Experten aus den Bereichen Psychologie und Paartherapie sind überzeugt, dass sich sowohl die Qualität einer Beziehung verbessern als auch Missverständnisse vermeiden lassen, wenn beide Partner die Liebessprachen des jeweils anderen erlernen.

Ist die Liebe nicht ein großes Mysterium? Sie ist das allerhöchste der Gefühle und voller geheimnisvoller Wunder. Am Anfang einer Beziehung schwebt man im siebten Himmel – doch mit dem Alltag verfliegt das Hochgefühl oft nach einer gewissen Zeit wieder.

Eine von Statista veröffentlichte Studie zeigt, dass die Scheidungsrate von Ehen in Deutschland im Jahr 2021 rund 39,9 Prozent betrug. Auf drei Eheschließungen kommt damit rechnerisch ca. eine Scheidung. Dass eine Partnerschaft scheitert, ist also recht wahrscheinlich.

Doch woran liegt es, dass das Liebesglück in so vielen Fällen nicht anhält, ganz egal, wie wunderbar und schwerelos der Anfang einer Beziehung war? Und worin liegt der Schlüssel zu einer lang anhaltenden, liebevollen Beziehung?

Menschen drücken Liebe auf unterschiedliche Weisen aus

Laut dem amerikanischen Paar- und Beziehungsberater Gary Chapman steht die Beziehungszufriedenheit im Zusammenhang mit den Kommunikationsweisen beider Partner.

Er hat in den 1990er Jahren das Konzept der “fünf Sprachen der Liebe” entwickelt. Sein New York Times Bestseller „The 5 Love Languages“ ist ein Klassiker in der amerikanischen Literatur der Paarberatung.

Chapman beobachtete, dass Menschen ihre Liebe auf unterschiedliche Weise ausdrücken und sie empfangen möchten, wie etwa durch Worte, Gesten, Berührungen oder Taten.

Er unterscheidet fünf Arten von „Liebessprachen“:

  1. Anerkennung und Lob: Verbale Äußerungen und Komplimente, die Wertschätzung ausdrücken, wie zum Beispiel: “Du bist mein Traummann/ meine Traumfrau!”, “Ich bin so dankbar, dich zu haben”, “Du siehst heute wieder wunderschön aus”.
  2. Zweisamkeit: Gemeinsam verbrachte Zeit, “Quality time”, wie etwa ein Abendessen zu zweit oder ein Kinobesuch, wobei man dem anderen die uneingeschränkte Aufmerksam schenkt.
  3. Geschenke: Kleine und große Überraschungen, die eine Freude bereiten. Bei der Geschenke-Liebessprache geht es nicht darum, wie groß oder teuer ein Geschenk ist, sondern allein um die Geste und darum, dass sich der/ die Partner:in gedanklich mit dem Geschenk auseinandersetzt.
  4. Hilfsbereitschaft: Unterstützung in allen Lebenslagen, das Abnehmen von Arbeit oder unaufgeforderte Hilfestellung wie etwa das Ausräumen der Spülmaschine, Hilfe beim Aufräumen oder andere Kleinigkeiten, die der/ die Partner:in gerne sieht.
  5. Zärtlichkeit: Streicheleinheiten, Umarmungen, leidenschaftliche Küsse, regelmäßiger intensiver körperlicher Kontakt und Sex oder auch einfach nur spontanes Händchenhalten in der Öffentlichkeit.

Wird Liebe auf unterschiedliche Weise ausgedrückt, kann es zu Missverständnissen kommen

Gary Chapman zufolge kann es zu Missverständnissen in einer Partnerschaft kommen, wenn sich die Partner ihre Liebe und Zuneigung auf unterschiedliche Weise zeigen. So kann beispielsweise der Eindruck entstehen, dass eine:r immer mehr oder weniger liebt.

Daher soll es für eine glückliche Partnerschaft wichtig sein, in der jeweiligen Liebessprache des Partners/ der Partnerin zu kommunizieren.

Chapman spricht von einem „Liebestank“, wenn es darum geht, das emotionale Bedürfnis nach Liebe in einer Partnerschaft zu befriedigen. Der Tank der Liebe wird von beiden Partnern gefüllt, wenn die Zuneigung auf die Art und Weise ausgedrückt wird, wie der/ die andere sie am liebsten empfängt.

Und damit beide Partner glücklich in der Beziehung sind, soll der Liebestank laut des Beziehungsexperten stets mit Liebe gefüllt werden – und zwar in der jeweiligen Liebessprache des Partners.

Chapman zufolge liegt der Schlüssel zu einer lang anhaltenden und von Liebe erfüllten Partnerschaft darin, die bevorzugte Liebessprache seines Partners oder seiner Partnerin zu kennen und sprechen zu lernen.

Läuft eine Beziehung wirklich besser, wenn man dieselbe Liebessprache spricht?

Das Konzept der Liebessprachen von Chapman ist zwar sehr populär und findet häufig Anwendung in Paartherapien, jedoch gibt es nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen darüber.

Läuft eine Beziehung wirklich besser, wenn beide Partner die Liebessprache des jeweils anderen kennen und sprechen? Liegt hierin das Erfolgsgeheimnis für eine langwährende Liebesbeziehung?

Und wie kommt es, dass Partner die Liebessprache des jeweils anderen sprechen? Haben Menschen, mit einem stärkeren Einfühlungsvermögen für den/ die Partner:in ein besseres Verständnis für die gesprochene Liebessprache?

Hat eventuell auch die Dauer einer Beziehung Einfluss darauf, ob zwei Menschen in einer Partnerschaft dieselben Liebessprachen gesprochen werden? Lernt man im Laufe der Zeit die Liebessprache des Partners zu sprechen?

Um dies herauszufinden, hat sich ein Forscherteam von der Universität Warschau in Polen näher mit dem Konzept der Liebessprachen auseinandergesetzt und eine Studie durchgeführt, die in der Online-Fachzeitschrift PLoS ONE veröffentlicht wurde.

Das Forschungsprojekt untersuchte:

  • Ob es einen Zusammenhang zwischen der Beziehungszufriedenheit und der sexuellen Zufriedenheit von Paaren und dem Sprechen bzw. nicht Sprechen derselben Liebessprachen gibt.
  • Inwiefern es hierbei Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt.
  • Ob das Sprechen derselben Liebessprachen mit einem hohen Maß an Empathie zusammenhängt.
  • Und ob die Dauer der Beziehung einen Einfluss darauf hat, ob dieselben Liebessprachen gesprochen werden.

Hierfür wurden 100 heterosexuelle Paare (zwischen 17 und 58 Jahren) befragt, die seit 6 Monaten bis 24 Jahre eine Beziehung führen.

Die Studienteilnehmenden wurden mittels Fragebogen befragt, wie sie Liebe und Zuneigung ausdrücken und wie sie sie gerne empfangen möchten. Zudem wurden die Teilnehmenden bezüglich ihrer Beziehungszufriedenheit, ihrer sexuellen Zufriedenheit und dem Einfühlungsvermögen des Partners befragt.

Die Forschenden kamen zu folgenden Ergebnissen:

  • Menschen, deren Partner:in die von ihnen bevorzugte Liebessprache verwendet, sind tendenziell zufriedener mit ihrer Paarbeziehung als auch hinsichtlich ihres Sexlebens (dies wurde sowohl bei Männern als auch bei Frauen beobachtet).
  • Dies ist auch andersherum der Fall: Personen, die ihre Zuneigung so ausdrücken, wie ihr:e Partner:in sie bevorzugt empfängt, empfinden mehr Zufriedenheit in der Beziehung und im Sexualleben als Personen, die die Bedürfnisse ihres Partners in geringerem Maße erfüllen.

Es ist eine Win-win-Situation: Die Beziehungszufriedenheit ist nicht nur höher, wenn der Partner oder die Partnerin die bevorzugte Liebessprache spricht – auch die Erfüllung der Bedürfnisse des Partners bzw. der Partnerin trägt zur Zufriedenheit bei. Nicht nur Nehmen, sondern auch Geben macht zufrieden.

Die geringere Zufriedenheit bei Paaren, die nicht dieselben Liebessprachen sprechen, deutet dem Forscherteam zufolge darauf hin, dass sexuelle Unzufriedenheit eher auf romantische als auf rein sexuelle Faktoren zurückzuführen ist.

Ein hohes Einfühlungsvermögen und die Beziehungsdauer haben keinen Einfluss

Hingegen der Annahme der Forschenden hatten Menschen mit einem höheren Maß an Empathie nicht unbedingt mehr Erfolg beim Sprechen der Liebessprache ihres Partners.

Das Sprechen der Liebessprachen des/ der Partner:in könnte daher eine Fähigkeit sein, die leichter zu erwerben ist als bisher angenommen, da sie weniger von Empathie und emotionaler Intelligenz beeinflusst wird als zunächst angenommen.

Die Forscher fanden auch keinen Zusammenhang zwischen der Dauer einer Beziehung und der Tatsache, ob die Studienteilnehmenden die Liebessprache ihres Partners sprechen oder nicht. Eine längere Beziehungsdauer hilft also nicht unbedingt dabei, die Vorlieben der anderen Person herauszufinden.

Die Studienautor:innen kamen zu weiteren interessanten Erkenntnissen:

  • Zweisamkeit ist die am häufigsten genannte bevorzugte Liebessprache, gefolgt von körperlichen Berührungen, Hilfsbereitschaft, verbalen Wertschätzungen und dem Erhalt von Geschenken.
  • Entgegen der Behauptung von Chapman neigen Menschen nicht dazu, nur eine, sondern mehrere bevorzugte Liebessprachen zu haben.
  • Die Studienergebnisse legen laut der Forschenden nahe, dass Frauen stärker wahrnehmen, ob der Partner in ihrer bevorzugten Liebessprache spricht als Männer.

Das Forscherteam aus Polen hält es für wahrscheinlich, dass Männer sich mehr darauf konzentrieren, die gesellschaftlichen Rollenbilder in einer Partnerschaft zu erfüllen, als auf die Art und Weise, wie sie ihre Zuneigung zeigen. Frauen hingegen wünschen sich mehr sichtbare Zeichen der Liebe von ihrem Partner, wie etwa Worte der Wertschätzung oder gemeinsame Unternehmungen.

Kann das Erlernen der Liebessprachen die Beziehung besser machen?

Die Studie zeigt, dass Paare, die nicht dieselben Liebessprachen sprechen, tendenziell unzufriedener in ihrer Beziehung sind als Paare, die dieselben Liebessprachen sprechen.

Da stellt sich natürlich die Frage, ob es möglich ist, die Qualität einer Beziehung zu verbessern, indem beide Partner die Liebessprachen des jeweils anderen erlernen, etwa wie eine Fremdsprache?

Die Forschenden der Universität Warschau meinen, dass dies durchaus helfen kann. Jedoch sei an dieser Stelle weitere Forschung nötig.

Laut der Studienautor:innen zeigen die Ergebnisse der Studie zwar einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Beziehungszufriedenheit und der Verwendung derselben Liebessprachen – jedoch reiche dies nicht aus, um aussagen zu können, dass das Erlernen der Liebessprachen des Partners bzw. der Partnerin zu mehr Zufriedenheit in einer Beziehung führt.

Das Sprechen der Liebessprachen vermittelt das Gefühl, geliebt zu werden

Dr. Dug Y. Lee, US-amerikanische Paar- und Familienpsychologin und Sozialpädagogin bestätigt in einem Gespräch mit Fraulila die Annahme, dass man Liebessprachen wie Fremdsprachen erlernen und so die Beziehungszufriedenheit steigern kann – und zwar deutlich. „Kennt der/ die Partner:in die Liebessprache, vermittelt dies das Gefühl, geliebt zu werden.“

Dug veranschaulicht das an einem Beispiel: „Angenommen, mein Partner hat gesagt, er würde den Abwasch machen, doch wenn ich nach Hause komme, steht das Geschirr immer noch da. Für meinen Partner mag das keine große Sache sein – er hat es einfach vergessen und freut sich, weil er einen romantischen Abend für uns beide geplant hat“.

„Für mich hingegen kann das eine große Sache sein. Ich könnte mit starken Emotionen auf die Situation reagieren, was meinen Partner sehr überraschen könnte, weil „es doch nur Geschirr ist“. Er wiederum wundert sich, warum ich mich nicht über unseren romantischen Abend freue.“

„Wenn sich meine Wut gelegt hat und ich über die Situation und meine Gefühle nachdenke, kommen vielleicht Gedanken auf wie: „Wenn man jemanden liebt, hält man sein Wort“ oder „dann hilft man sich gegenseitig““, erzählt Dug.

„Dies wäre der Fall, wenn meine bevorzugte Liebessprache die der Hilfsbereitschaft wäre und mein Partner die Liebessprache der Zweisamkeit sprechen würde. Wenn mein Partner jedoch meine Liebessprache kennt und das Geschirr abwäscht, kann dies meine Beziehungszufriedenheit erheblich steigern, weil ich mich geliebt fühle und es zu schätzen weiß, dass mein Partner das Geschirr abgewaschen hat, weil er wusste, dass es mir wichtig war.“

Laut Dug gibt es jedoch noch viel mehr, das eine funktionierende Beziehung ausmacht – das Thema sei sehr komplex. „Wesentlich sind jedoch zwei Dinge: Die Bereitschaft, die Meinung des anderen anzunehmen und seine Denk- und Verhaltensweisen zu ändern. Eine offene Kommunikation über die Bedürfnisse ist ebenfalls grundlegend für eine glückliche Beziehung.“

„Teilt man sich gegenseitig klar mit, was man braucht und geht man auch auf die Bedürfnisse des jeweils anderen ein, vermitteln sowohl die Offenheit für Veränderungen bei sich als auch das offene Kommunizieren dem anderen die Botschaft: „Ich gestalte dieses Leben gemeinsam mit dir.““, so Dug.

Durch ein Verständnis der Liebessprachen lassen sich Missverständnisse vermeiden

Und auch Jocelyn Hamsher, Psychologin und Therapeutin aus Arizona, USA, kann aus ihrer Praxiserfahrung bestätigen, dass sich die Beziehungszufriedenheit durch das Erlernen der Liebessprachen steigern lässt.

„Denn wenn wir wissen, wie unser:e Partner:in Liebe am besten empfängt, sind wir besser in der Lage, so zu sprechen, dass er/ sie die Liebe hören und empfangen kann“, erklärt sie.

„Wenn unser/e Partner:in sich geliebt fühlt, ist er/ sie auch liebevoller zu uns… Und wenn wir die Liebessprache unseres Partners oder unserer Partnerin kennen, können wir auch besser verstehen, was ihn/ sie am meisten verletzt, sodass wir triggerndes Verhalten vermeiden können“, erklärt Hamsher im Gespräch mit der Fraulila-Redaktion.

„Wenn zum Beispiel die Liebessprache meines Partners Anerkennung ist, verletzt es ihn stärker, wenn er verbal beleidigt oder kritisiert wird, als wenn dies jemandem passiert, der eine andere Liebessprache spricht.“

Hamsher betont, dass es insbesondere wichtig sei, dass wir uns auch unserer eigenen Liebessprache bewusst sind, damit wir wissen, wie wir unserem/r Partner:in kommunizieren können, wie wir Liebe empfangen möchten.

„Denn wenn wir unsere eigene Liebessprache nicht kennen, kann sie auch unser:e Partner:in nicht kennen. Und das wiederum bedeutet oft, dass der gemeinsame „Liebestank“ nicht gefüllt werden kann.“ – was laut Chapman insbesondere wichtig ist, damit beide Partner glücklich in der Beziehung sein können.

Finde jetzt heraus, welche Liebessprachen du und dein:e Partner:in sprecht

Therapeutin Hamsher bemerkt abschließend: „Wichtig zu wissen ist auch, dass sich unsere Liebessprachen im Laufe der Zeit ändern können. Eine Frau bevorzugt es vielleicht in jüngeren Jahren, Zuneigung durch Berührungen zu erfahren. Nachdem sie Mutter geworden ist, kann sich ihre bevorzugte Liebessprache jedoch geändert haben, sodass sie nun Zuneigung lieber durch Unterstützung im Alltag empfängt.“

Aus diesem Grund sei es wichtig, sich selbst zu reflektieren und sich mit dem Partner auszutauschen, um sicherzustellen, dass beide verstehen, was der jeweils andere braucht, erklärt Hamsher.

Kennst du die Liebessprachen deiner Partnerin oder deines Partners? Und weiß dein:e Beziehungspartner:in, welche Verhaltensweisen dich glücklich machen?

Am besten klärt ihr beide ganz konkret, welche Verhaltensweisen euch glücklich machen. So könnt ihr Missverständnisse vermeiden und auch die Qualität eurer Beziehung verbessern.

Um sicherzugehen, könnt ihr dafür auch das originale Quiz von Dr. Gary Chapman nutzen: The Love Language™ Quiz (in englischer Sprache).

Fazit: Liebessprachen sind ein wertvolles Instrument

Die Studie der Forschenden der Universität Warschau macht deutlich, dass das Sprechen derselben Liebessprachen in einer Partnerschaft mit Beziehungszufriedenheit einhergeht.

Sprechen Paare nicht dieselben Liebessprachen, kann das zu Missverständnissen und Konflikten sowie der Annahme führen, dass eine:r in der Partnerschaft mehr liebt – dabei sprechen die beiden vielleicht in ihren Liebesbekundungen einfach aneinander vorbei.

Chapmans Konzept kann dabei helfen zu erkennen, dass der/ die Partner:in einen durchaus liebt, dies jedoch auf eine andere Weise zeigt als man erwartet.

Ein gegenseitiges Verständnis für die Liebessprachen des jeweils anderen zu entwickeln, beweist Wertschätzung und einen achtsamen Umgang miteinander, was eine wichtige Basis für eine funktionierende Beziehung ist.

Ob das Sprechen derselben Liebessprachen DER Schlüssel für die ewige Liebe ist, lässt sich so nicht sagen, da das Thema viel komplexer ist. Das Erkennen und Eingehen auf die Liebesbedürfnisse des Partners bzw. der Partnerin kann aber eine wichtige Fähigkeit sein, um die Zufriedenheit beider Partner in der Beziehung zu steigern.

Das Konzept der fünf Liebessprachen ist außerdem ein wertvolles Instrument zu einer wichtigen Erkenntnis: Alle Bedürfnisse in einer Beziehung sind gleichberechtigt. Es ist nicht besser oder schlechter, Liebe durch wertschätzende Worte oder durch Zärtlichkeiten vom Partner spüren zu wollen.

Eine ergänzende Studie mit homosexuellen Paaren wäre sehr interessant

An der in diesem Beitrag diskutierten Studie nahmen lediglich heterosexuelle Paare teil, die Forschenden halten es jedoch für wahrscheinlich, dass ihre Ergebnisse auch für gleichgeschlechtliche Beziehungen gelten. Es wäre durchaus interessant, dies in einer weiteren Studie zu erforschen!

Vielleicht sprechen Frauen in homosexuellen Beziehungen tendenziell häufiger dieselben Liebessprachen als in heterosexuellen Beziehungen, schließlich vermuten die Forschenden aus Polen, dass Frauen eine sensiblere Wahrnehmung dafür haben, ob ihr Gegenüber in ihrer bevorzugten Liebessprache spricht als Männer…

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