Pssst – Was Du noch nicht über Fleshlights wusstest

Entdecke spannende Fun Facts zu den beliebten Sextoys

Fakten und Kuriositäten zu Fleshlights
In diesem Artikel

„Viele Männer verstecken ihre Fleshlight vor ihren Frauen“, sagt Kathy Shubin, Ehefrau und Geschäftspartnerin von FLESHLIGHT Erfinder Steve Shubin. Die „Vagina in der Dose“ ist also noch immer ein kleines Geheimnis, welches Männer rund um den Globus gerne nutzen, jedoch nicht so gerne lüften. Höchste Zeit also, das Toy in Taschenlampenform aus der dunklen Schlafzimmerecke hervorzuholen und die spannende Geschichte der Erfindung des Spielzeugs sowie viele weitere interessante Fun Facts näher anzuschauen.

Aus sexueller Not heraus geboren – So entstand die Taschenlampenvagina

Als ehemaliges Mitglied einer SWAT-Einheit der Polizei von Los Angeles, Kalifornien, USA, kannte sich Steve Shubin zwar bestens mit Waffen und Spezialeinsätzen aus. Dass einmal die Kreation einer „Waffe zur Masturbation“ seine erfolgreichste Mission sein würde, hätte sich der Autoliebhaber aber sicherlich nicht träumen lassen.

So war die Entstehung der ersten Fleshlights dann auch mehr Zufall als ein gut durchdachter Plan: In einem Interview mit dem Magazin „Thrillist“ erzählte Shubin, dass er und seine Frau Kathy sich Mitte der 90er Jahre dazu entschlossen, nochmals zu versuchen, ein gemeinsames Baby zu bekommen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie bereits eine gemeinsame Tochter und jeweils ein Kind bzw. Kinder aus erster Ehe.

Aus dieser Vorgeschichte wird ersichtlich, dass die Shubins nicht mehr die Jüngsten waren, als sie erfuhren, dass sie sogar Zwillinge erwarteten. Da Kathy bereits über 40 Jahre alt war, als sie die freudige Nachricht erhielt, wurde ihre Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft eingestuft. So kam es, dass ihr behandelnder Gynäkologe zu einem Sexverzicht während der gesamten neun Monate riet.

Sex in der Schwangerschaft ist trotz anderslautender Mythen nicht per se gefährlich für Mutter oder Kind. Solange keine Risikoschwangerschaft vorliegt, ist laut dem „FachmagazinSchwangerschaft/Geburt“ Geschlechtsverkehr vor der Geburt sogar durchaus empfehlenswert.

9-monatiges Sexverbot? – Nicht mit Steve Shubin!

Ein derart langes Sexverbot konnte der laut eigener Aussage mit einem starken Sexualtrieb ausgestattete US-Amerikaner natürlich nur schwer verkraften. Daher fragte er seine Frau, ob sie denken würde, er sei pervers, wenn er sich einige Hilfsmittel zulegen würde, um die sexfreie Zeit zu überbrücken. Shubins Ehefrau verneinte diese Frage und so fand sich der Kalifornier zunächst in nahegelegenen Sexshops wieder, wo er jedoch nicht das fand, was er suchte.

Der Sextoy-Erfinder musste die Sache also selbst in die Hand nehmen. „Ich bin zwar nicht die hellste Kerze auf der Torte, aber ich habe einen unglaublichen Sexhunger.“, scherzte Shubin und ging ans Werk, getrieben von der Vorstellung, neun Monate Abstinenz möglichst befriedigt überstehen zu können.

Um seine Ideen umzusetzen, nutze Shubin einen Teil der gemeinsamen Ersparnisse, genauer gesagt 50.000 US-Dollar, und experimentierte zunächst in seiner eigenen Garage mit verschiedenen Kunststoffen – ein echter Self-Made-Man.

Das Endergebnis bzw. „Rezept“, welches Steve Shubin in den 90ern entwickelte, hat sich bis heute nicht großartig geändert. Einzig die Zubereitungsweise wurde im Verlaufe der Zeit ein wenig verbessert.

Nicht weit entfernt von Hollywood wohnend, kontaktierte Shubin zudem einige Special-Effects-Unternehmen, die für ihn künstliche Körperteile formen sollten. Aus Shubins patentierter Kunststoff-Mixtur und dem Know-How der Skulpteure entstanden zunächst Torsos samt Vagina. Zwei Jahre nach dieser Erfindung sowie nach Investitionen von etwa 250.000 US-Dollar hatten die Shubins jedoch laut Informationen des Onlinemagazins „Vice“ kein einziges dieser Mannequins verkauft.

Ein Freund machte Steve Shubin dann während einer Autofahrt zum Flughafen darauf aufmerksam, dass er zwar an der künstlichen Vagina interessiert sei, dass er aber einen kompletten Oberkörper nicht mit nach Hause bringen könne, denn er habe Kinder und diese könnten das unhandliche Sextoy zufällig finden. Er wolle einfach nur den wichtigsten Teil der Puppe nutzen und diesen zudem gut vor seinen Kindern verstecken können.

Steve Shubin verstand den Wink mit dem Zaunpfahl und dachte über ein tragbares Sextoy nach, welches die Form eines Gegenstandes haben sollte, welchen jeder Mann im Normalfall bei sich führte: Eine Taschenlampe. Ein als ein solches Utensil getarntes Sextoy würde niemand so schnell identifizieren, so der Gedanke des US-Amerikaners. Die Idee der Fleshlight, deren Name sich vom englischen Wort „Flashlight“ – Taschenlampe – ableitet, war geboren. Schnell machte sich Shubin mit seinem Team an die Arbeit, kontaktierte seinen Anwalt für Copyright-Fragen und sicherte sich die Fleshlight-URL.

Hier findest Du ein Video zur spannenden Entstehungsgeschichte der Fleshlights:

Wie die Zeit vergeht

1996 beantragte Shubin dann ein Patent für seine Erfindung, welches er 1998 auch erhielt. Dennoch lief das Business nur langsam an, denn in den späten 90ern steckte der Onlinehandel noch in den Kinderschuhen. Zudem hatten nicht viele Kunden Vertrauen in das neuartige Produkt. Trotzdem gaben Kathy und Steven Shubin nicht auf und ließen die Produktion neuer Fleshlights auf Hochtouren laufen. So wurden täglich 1200 Einheiten gefertigt. All dies kostete die Shubins etwa zwei Millionen US-Dollar. Erst nach diesem Investment und harten Anstrengungen verkauften sie ihr erstes Sextoy.

Seitdem ist viel passiert, beispielsweise dass der Firmensitz nach Texas verlegt wurde und Co-Gründerin sowie Ehefrau Kathy Shubin als Geschäftspartnerin in das Business einstieg. Shubins Sohn leitet zudem das F&E-Zentrum in New Mexico. Dort sowie in Texas werden unter anderem anatomisch korrekte Abdrücke der Vaginas, Analpartien und Münder der sogenannten „Fleshlight Girls“ und „Fleshlight Boys“ genommen.

Angesagte Pornostars mit ins Boot zu holen, war eine weitere glorreiche Idee von Shubin, die vor allem auf dessen Söhne zurückzuführen ist, die sich früher Videos angesagter Pornostars ansahen. Sie machten ihren Dad darauf aufmerksam, dass es doch grandios wäre, wenn die Fleshlights wie die Intimzonen echter Erotikstars aussehen würden. Das Konzept ging auf und heutzutage arbeitet FLESHLIGHT mit rund 50 „Fleshlight Girls“ zusammen, die den Shubins zusätzliche PR liefern und die Marke immer bekannter machen.

Dies alles sowie der Boom des Onlinehandels führte dazu, dass Steve Shubins Tüftelei schließlich doch zu einem vollen Erfolg wurde. Heutzutage werden die Fleshlights in den USA, in Europa sowie in Australien verkauft und sind die Bestseller unter den Sextoys für Männer.

Ein Gewinnerkonzept – Die Verkaufszahlen von FLESHLIGHT

Das Unternehmen „Interactive Life Forms (ILF, LLC)“, über welches alle Fleshlights vertrieben werden, geriet also zunächst in Schwierigkeiten und warf keine Gewinne ab. Im Gegenteil, oftmals prangte sogar ein dickes Minus vor den Zahlen der Firma. Von diesen schlechten Zeiten ist jedoch heute keine Rede mehr. Vielmehr sind die Fleshlights heutzutage die bestverkauften Sextoys für Männer der Welt.

Laut des LinkedIN-Profils von „Interactive Life Forms“ hat das Unternehmen im Verlaufe der Jahre insgesamt bereits über zwölf Millionen Produkte verkauft. Ein Artikel des Online-Magazins „Vice“ aus dem Jahre 2019 spricht bereits von 15 Millionen verkauften Toys und etwa 20.000 Bestellungen pro Monat.

Die Bestseller des Unternehmens

  1. Stamina Training Unit: Lady
  2. Turbo Thrust (Blue Ice)
  3. Classic Pink Lady
  4. Quickshot: Vantage
  5. Ice Lady
  6. Get a Grip Combo (mit FleshSkins)
  7. Quickshot: Pulse
  8. Go Stamina Training Unit Butt
  9. Go Stamina Training Unit Lady

„Behältnis zur diskreten Spermasammlung“ – Die Patente von Steve Shubin

Zwei Erfindungen, die Steve Shubin schützen lassen hat, wurden bereits in der Unternehmensgeschichte kurz angeschnitten. Nachfolgend findest Du eine kurze Auflistung dieser und einiger weiterer ausgewählter Patente des Tüftlers aus Kalifornien. Wer an tiefgreifenderen Informationen interessiert ist, kann sich zudem HIER weitere Patente von Shubin sowie Zeichnungen der jeweiligen Erfindungen anschauen.

Funktionales weibliches Mannequin (1995*)

Mit diesem Patent begann die Sextoy-Reise von Steve Shubin. Bei der Erfindung handelt es sich um den Torso einer Frau, welcher über ein festes Gestell im Inneren und außenherum um elastisches Material, das der menschlichen Haut ähnlich ist, verfügt. Im Schritt weist die Puppe zudem eine Öffnung auf, in welche eine herausnehmbare künstliche Vagina eingelassen ist.

Behältnis zur diskreten Spermasammlung (1998)

Da der Torso bei der breiten Öffentlichkeit nur auf wenig Akzeptanz stieß und viele Männer aus Angst, dass die Sexpuppe von ihren Ehefrauen, Kindern oder Freunden entdeckt werden könnte, vor einem Kauf zurückschreckten, entwickelte Shubin Mitte der 90er den Vorläufer der heutigen Fleshlights. Das Toy bestand bereits damals aus einer taschenlampenähnlichen Kunststoffhülle, die mit einer Kappe verschlossen werden kann und deren hintere Seite aufschraubbar ist, sodass bei Bedarf ein Vakuum im Inneren entsteht. Auch den herausnehmbaren Einsatz aus Elastomergel hatte Steve Shubin bereits in den 90ern auf dem Schirm.

Das „SuperSkin-Material“ ließ sich Steve Shubin ebenfalls patentieren. Bis heute ist die Zusammensetzung ein wohlbehütetes Geheimnis. Die hautähnlichen Einschübe bestehen jedoch höchstwahrscheinlich aus einer Mischung aus PVC und Silikon, wie das Magazin „Vice“ herausfand. Sie enthalten zudem keine Phthalate.

Systeme und Methoden zur Sammlung von Körperflüssigkeiten (2015)

Ab 2013 widmeten sich Steve Shubin Senior sowie sein gleichnamiger Sohn, Steve Shubin Junior, der Weiterentwicklung der Fleshlights. Im Zuge dessen ließ das Vater-Sohn-Gespann gleich mehrere neuartige Fleshlight-Komponenten schützen, welche heutzutage unter anderem in den „Turbo-Versionen“ der Sextoys zum Einsatz kommen.

Tablet-Gerätehalter und Ständer (2020)

Erst vor wenigen Jahren kam Shubin die Idee, eine Halterung zu erfinden, mit welcher es möglich ist, während der Masturbation mit einer Fleshlight einen Porno auf dem Handy oder Tablet zu schauen, ohne hierfür die Hände benutzen zu müssen. Außerdem sollte es möglich sein, eine Fleshlight an dem Gestell zu befestigen. Herauskam ein „Tablet-Gerätehalter und Ständer“, welcher im Jahre 2020 durch ein Patent geschützt wurde und welcher das Grundgerüst für den „Quickshot Launch“ bildete.

*Die Jahreszahlen bezeichnen das Jahr, in welchem das jeweilige Patent gewährt wurde

Die neusten Innovationen von Fleshlight

Eines muss man Steve Shubin ja lassen – er hat wirklich Erfindergeist! Bereits durch die zahlreichen Patente ist ersichtlich, dass der US-Amerikaner an der Weiterentwicklung seiner Produkte interessiert ist. Besonders in den letzten Jahren hat FLESHLIGHT einige neue Artikel auf den Markt gebracht, die das Portfolio der Firma noch abwechslungsreicher machen.

Quickshot Launch

Befestige deine „Quickshot“ im „Launch“, bringe dein Handy in Position, klicke auf einen Sexclip, der dich in Stimmung bringt, und schalte den „Launch“ ein – ab geht die Post! Die „Launch-Halterung“ bewegt deine „Quickshot“ automatisch auf und ab; so schnell, wie Du möchtest und genau da, wo Du möchtest.

Duschvorrichtung

Im Verlaufe der mehr als 25-jährigen Firmengeschichte hat FLESHLIGHT auch einige Zubehörartikel entwickelt, sodass Du dein Sextoy-Erlebnis noch etwas aufpeppen und verbessern kannst. Hierzu gehört etwa die praktische Duschhalterung, in der Du deine Fleshlight auf Höhe deines besten Stücks befestigen und dein Toy somit auch unter der Dusche benutzen kannst.

Falls Du noch mehr über das Zubehör für deine Fleshlight erfahren möchtest, dann kannst Du dir DIESEN Artikel anschauen.

Fleshsack

Als Steve Shubin die erste Fleshlight entwickelte, hatte er vornehmlich das Vergnügen von heterosexuellen Männern im Hinterkopf. Im Verlaufe der Zeit wurde ihm jedoch klar, dass die homosexuelle Community ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Zielgruppe darstellt. Shubins Team entwickelte daher ebenfalls Toys für homosexuelle Männer.

Das neuste Prachtstück dieser Kollektion ist der „Fleshsack“, welcher neben der klassischen Analöffnung auch über einen beweglichen Hodensack verfügt, der Blicke wie magisch anzieht.

Turbo

Die „Fleshlight Turbos“ funktionieren zwar nach dem gleichen Konzept wie die normalen Fleshlights, verfügen jedoch über eine spezielle Öffnung, die nur noch entfernt an eine Vagina erinnert. Statt über pinke Schamlippen dürfen sich Nutzer dieser Fleshlight-Variante über einen dreigliedrigen Eingang freuen, welcher ähnliche Gefühle wie bei einem Blowjob hervorruft.

Wer sind die Fleshlight Girls und wie viele gibt es?

Von seinen Söhnen, die erotischen Filmen nicht abgeneigt waren, inspiriert, holte sich Steve Shubin einige Jahre nach seiner bahnbrechenden Erfindung die sogenannten „Fleshlight Girls“ mit an Bord. Hierbei handelt es sich um weibliche Pornostars, die über eine breite Fanbase verfügen. Der Deal ist, dass Girls wie Alexis Texas, Ana Foxx oder Maitland Ward ihren Intimbereich für einen Abdruck zur Verfügung stellen und auf ihren Kanälen Werbung für ihre Fleshlight machen. Im Gegenzug erhalten die Erotiksternchen hierfür eine Provision.

Derzeit findest Du auf fleshlight.eu Toys dieser rund 50 Fleshlight Girls:

  1. Alina Lopez
  2. Autumn Falls
  3. Stoya
  4. Riley Reid
  5. Madison Ivy
  6. Eva Lovia
  7. Elsa Jean
  8. Dillion Harper
  9. Mia Malkova
  10. Adriana Chechik
  11. Alexis Texas
  12. Annika Albrite
  13. Nicole Aniston
  14. Brandi Love
  15. Lana Rhoades
  16. Janice Griffith
  17. Dominika
  18. Ana Foxx
  19. Abella Danger
  20. Jenna Haze
  21. Angela White
  22. Asa Akira
  23. Tori Black
  24. Jessica Drake
  25. Lisa Ann
  26. Kendra Sunderland
  27. Kissa Sins
  28. Kimmy Granger
  29. Christy Mack
  30. Nikki Benz
  31. Kayden Kross
  32. Veronica Rodriguez
  33. Kendra Lust
  34. Maitland Ward
  35. Joanna Angel
  36. Tera Patrick
  37. Riley Jensen
  38. Emily Willis
  39. Abigail Mac
  40. Teagan Presley
  41. Riley Steele
  42. Romi Rain
  43. Misty Stone
  44. Valentina Nappi
  45. Lena the Plug
  46. Ella Hughes
  47. Megan Rain
  48. Nikki Delano
  49. Lola Reve
  50. Tanya Tate
  51. Henessy

Wie viele Fleshjack Boys gibt es derzeit?

Steve Shubin erschuf die Fleshlights zwar ursprünglich für heterosexuelle Männer, die aus verschiedenen Gründen vorübergehend keinen Sex mit echten Frauen haben konnten. Der US-amerikanische Unternehmer hat aber auch sein homosexuelles Publikum nicht vergessen. So vertreibt FLESHLIGHT auch die sogenannten „Fleshjacks“. Hierbei handelt es sich um Sextoys, welche den Analregionen bekannter Gay-Porn-Stars nachempfunden sind.

Mit dabei ist beispielsweise ein „Fleshjack“ von Pornolegende Brent Corrigan, der bereits seit 2004 in der Branche tätig ist. FLESHLIGHT hat außerdem etwa mit dem kanadischen Darsteller Brent Everett einen Vertrag, der für Liebhaber von Gayporn sicherlich kein unbeschriebenes Blatt sein dürfte.

Die Auswahl an „Fleshjack Boys“ ist zwar nicht so groß wie die Auswahl der Girls, dennoch kannst du dich immerhin zwischen 20 verschiedenen „Fleshjacks“ entscheiden:

  1. Joey Mills
  2. Diego Sans
  3. Brent Corrigan
  4. Allen King
  5. Johnny Rapid
  6. Ricky Roman
  7. Jake Bass
  8. Colby Keller
  9. Cody Cummings
  10. Max Konnor
  11. Brent Everett
  12. Milan Christopher
  13. Angel Rivera
  14. Carter Dane
  15. Sean Zevran
  16. Bommer Banks
  17. Beaux Banks
  18. Levi Karter
  19. Liam Riley
  20. Austin Wilde

Wer sind denn dann die Fleshlight Guys?

Die „Fleshjack Boys“ sollten nicht mit den „Fleshlight Guys“ verwechselt werden. Letztere sind Stars der Hetero-Porn-Branche und haben daher „nur“ ihr bestes Stück für einen Abdruck zur Verfügung gestellt. Die Dildos von „Fleshlight Guys“ wie Ryan Driller sind vor allem für Frauen gedacht, können aber durchaus auch von homosexuellen Männer ins Liebesspiel einbezogen werden – nur zu!

  1. Manuel Ferrara
  2. Mick Blue
  3. Ryan Driller
  4. Johnny Sins

Wie viel Provision erhalten die Girls und Boys für ihren Intimabdruck von Fleshlight?

Die Beantwortung dieser Frage ist ein bisschen knifflig, denn natürlich geht FLESHLIGHT mit den Provisionen für die „Fleshlight Girls“ bzw. „Fleshjack Boys“ nicht hausieren, um bei Vertragsverhandlungen flexibel zu bleiben. Eine konkrete Zahl bietet jedenfalls ein Artikel des „Austin Chronicle„, der allerdings bereits aus dem Jahre 2012 stammt. Hieraus geht hervor, dass die Girls damals 12,5% pro verkaufter Fleshlight erhielten.

Laut „Vice“ wurde beispielsweise die Fleshlight von Erotikstar Stoya, die über den berühmten „Destroya“ Einsatz verfügt, von 2010 bis 2019 rund 75.000 mal verkauft. Bei einem Verkaufspreis von etwa 70 Dollar pro Stück wäre dies ein Umsatz von insgesamt 5,25 Millionen US-Dollar. Hiervon würde Stoya also etwas mehr als 650.000 US-Dollar erhalten, nicht schlecht. Kein Wunder also, dass so viele Pornostars gerne mit FLESHLIGHT zusammenarbeiten wollen.

14 wissenswerte Fakten und Kuriositäten zum Abschluss

  1. Die Firma, unter der alle Fleshlights verkauft werden, heißt „Interactive Life Forms (ILF, LLC)“. Das Unternehmen wurde 1995 gegründet und hat seinen Sitz in Austin, Texas. Darüber hinaus verfügt der Betrieb über eine weitere Manufaktur in Sevilla, Spanien, von der aus alle europäischen Kunden beliefert werden. Weitere Verteilungszentren befinden sich in Toronto, Kanada, sowie in Brisbane, Australien.
  2. Seit seiner Erfindung in der Mitte der 90er Jahre haben zahlreiche Unternehmen versucht, die Fleshlights von Steve Shubin zu kopieren. Vor allem Firmen aus China versuchten, mit der Idee des US-Amerikaners Gewinn zu machen. Ex-Cop Shubin gab sich jedoch nicht geschlagen und verklagte eine Vielzahl von Firmen aufgrund von Produktfälschung und Patentdiebstahl. Laut eigener Aussage gewann der Sextoy-Verkäufer all diese Klagen. Dies kostete ihn jedoch viel Zeit, Geld und Nerven.
  3. Bevor FLESHLIGHT so richtig Fahrt aufnahm und Shubins Idee auf offene Ohren bei der Käuferschaft von Sextoys stieß, wollte der US-Amerikaner seine Firma mehrmals verkaufen, da diese rote Zahlen schrieb. Dies führte Shubin darauf zurück, dass er die Grundlagen der Geschäftsführung niemals gelernt und er nie eine Wirtschaftsschule besucht hatte.
  4. Steve Shubin, ein 190 cm großer Hüne, ist ein großer Autoliebhaber. Er hat eine Sammlung von mehr als 15 Autos, unter anderem dabei ist ein Rolls Royce und ein Bentley.
  5. Shubin experimentierte zunächst in Eigenregie mit Mineralöl und thermoplastischen Elastomeren in seiner Garage, um das perfekte Mischverhältnis für seine Fleshlights zu ermitteln. Der Kunststoff sollte sich realistisch anfühlen, aber auch formstabil genug sein, damit die Toys nicht bereits nach dem ersten Gebrauch ausleiern würden. Nach vielen Versuchen gelang Shubin der Durchbruch und er konnte sein Patent anmelden.
  6. Selbst nachdem die Fleshlights bereits Millionen-Gewinne abwarfen, galten sie immer noch als zu verrucht und wurden gesellschaftlich nicht akzeptiert. So weigerte sich beispielsweise das Magazin „Maxim“ Werbeanzeigen der Sextoys zu schalten und erklärte, dass niemand seine Marke mit Selbstbefriedigung in Verbindung bringen wollen würde.
  7. In dem F&E-Labor in New Mexiko, welches von einem von Steve Shubins Söhnen geleitet wird, werden nicht nur Sextoys designt. Vielmehr widmet sich das Forschungszentrum auch der Herstellung von Prothesen, beispielsweise für durch Landminen verstümmelte Elefanten in Asien oder für Frauen, deren Brüste amputiert werden mussten.
  8. In den Anfangstagen von FLESHLIGHT beobachtete ein Mitarbeiter, dass eine Person vor dem Bürogebäude etwas im Boden vergrub. Als er sich näherte und feststellte, dass der Fremde dort Kruzifixe einbuddelte, stellte er ihn zur Rede. Der Fremde antwortete nur: „Wir bringen Jesus zu euch!“ und floh.
  9. FLESHLIGHT hat eine YouTube-Mini-Webserie namens „The Fleshlife“ herausgebracht. Ein wenig „Big Bang Theory“ hier, ein wenig „Stromberg“ da – Die Serie dreht sich um zwei Büro-Nerds, die eine Kampagne für die Fleshlight-Sextoys entwickeln sollen, hiermit jedoch hoffnungslos überfordert sind. Die Sendung ist Teil einer Werbestrategie von FLESHLIGHT, die darauf abzielt, auch Kunden, die keine Pornos schauen, anzulocken. Zudem sollen Selbstbefriedigung und Sextoys aus der „Schmuddelecke“ direkt in die Schlafzimmer selbst von konservativ denkenden Menschen katapultiert werden.
  10. Als Steve Shubin sein Patent für „Funktionale weibliche Mannequins“ anmeldete, hatte er nicht nur Freudenspender für einsame Männer im Kopf. Vielmehr stellte er sich auch vor, dass das Sextoy in Praxen und Samenbanken zum Einsatz kommen könnte, damit männliche Patienten sich beim Abgeben einer Spermaprobe besser fühlen würden. Auch zur Behandlung von sexuellen Dysfunktionen sollte das Toy genutzt werden können. Darüber hinaus erklärte Shubin, dass seine Erfindung auch dazu beitragen würde, sexuell übertragbare Krankheiten zu verringern sowie Prostitution und Straftaten im sexuellen Bereich entgegenzuwirken. Ferner sei es möglich, das Spielzeug in Gefängnissen zu nutzen. Letztlich dachte Steve Shubin auch daran, dass seine Erfindung Menschen mit Behinderungen helfen würde, die aus verschiedenen Gründen keine Partnerin finden könnten.
  11. Shubin und sein Team entwickelten auch ein Fleshlight-ähnliches Gerät, welches bei der Zucht von Pferden eingesetzt werden sollte.
  12. Die „Fleshlight Girls“ werden für einen Abdruck ihrer Intimzonen extra in die Produktionsstätten von FLESHLIGHT nach Texas oder New Mexiko eingeladen. Dort präsentieren Pornostars wie Kissa Sins oder Emily Willis den Designern der Toys dann freizügig ihre „Schmuckkästchen“, sodass zunächst eine plastische Form ihrer Vulven und Analbereiche erstellt werden kann. Hierzu sollten die Girls möglichst erregt sein und sich warm fühlen, denn nur dann können ihre Schamlippen sich vollkommen entfalten. Natürlich greift FLESHLIGHT aber auch auf moderne Techniken wie 3D-Fotografie zurück, sodass die Nachbildungen am Ende möglichst realistisch wirken.
  13. Brian Shubin, ein weiterer Sohn von Steve Shubin, erinnert sich, dass er bereits als 17-Jähriger mit seiner Familie am Esstisch saß und besonders schön geformte Vaginas aus Magazinen ausschnitt. Diese sollten als Vorlage für die Fleshlights dienen. „Unsere Familie hatte eine Vagina-Collage“, so der Shubin-Spross.
  14. Die Betreiber des Instagram-Kanals von FLESHLIGHT machen sich regelmäßig einen Spaß daraus, die Toys in einem etwas anderen Gewand zu zeigen. So diente eine Fleshlight beispielsweise als Kaffeekanne, ein anderes Mal war das Toy als Corona-Virus oder Starwars-Laserschwert „verkleidet“.

Steve Shubins persönliche Lieblings-Fleshlight ist übrigens die von Stoya. Er liebt jedoch nicht nur die perfekt geformte Vulva der US-Amerikanerin, sondern auch ihre Beine, ihren Po und ihre provokante Persönlichkeit.