Der optimale Blowjob: Meistere die Königsdisziplin des Sex mit Eins plus Sternchen!

Viele Männer verzehren sich nach guten Blowjobs. Unsere Tipps machen deine Technik unvergesslich.

Der beste Blowjob

Der Blowjob ist für die meisten Männer die beliebteste Sexpraktik: Laut Amorelie Sexreport 2017 träumen fast zwei Drittel der deutschen Männer davon, dass ihre Partnerin (oder ihr Partner) ihnen eine Fellatio verpasst. Damit ist Blasen doppelt so gefragt wie Analsex (32%). Der Flotte Dreier (21%) und Rollenspiele (14%) schaffen es nicht annähernd so weit nach oben in die Liste wie das mündliche Verwöhnprogramm.

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Frauen keine Lust darauf hätten, ihrem Partner diese besondere Freude zu machen. Doch das stimmt nicht unbedingt, wie Statista offenlegt. Zumindest in der Altersgruppe der 20- bis 35-Jährigen gaben nur sieben Prozent an, überhaupt nicht an Oralsex interessiert zu sein (Erhebungszeitraum 2008). Interessant: Auch vier Prozent der Männer sagten lieber Nein. Die meisten stehen dem Thema jedoch offen gegenüber.

Eine weitere Wahrheit über Blowjobs wird vielen Frauen nicht gefallen. Die Sexpertin Jana Förster hat sich mit 50 Männern genauer über ihren Sexalltag unterhalten.

Die meisten Interviewten zeigten sich dabei eher enttäuscht über das (Nicht-)Können ihrer bisherigen Partnerinnen. Es heißt sogar, fast alle Frauen würden ihre Fellatio-Künste stark überschätzen. Während die meisten trotzdem nicht Nein sagen würden, verzichten manche Männer deswegen sogar lieber auf Blowjobs. Autsch!

Das Problem liegt aber weniger in der Technik als in der inneren Haltung. Wer einen Mann oral beglücken möchte, muss daher bei sich selbst anfangen. Dann bist du nicht mehr weit davon entfernt, ihm den besten Blowjob seines Lebens zu schenken.

Wenn du unsere Tipps anwendest, haut ihn dein nächster Blowjob aus den Socken. Versprochen!

Warum Männer Blowjobs lieben

Wer mit seiner Zungen- und Lippenfertigkeit glänzen möchte, muss wissen, was Männer eigentlich wollen. Daraus lässt sich einiges lernen.

Seltene Freude

Sex ist für die meisten Menschen wünschenswert. Fellatio ist aber mehr als das, denn diese Spielart ist intensiver. Außerdem erleben viele Männer deutlich weniger Blowjobs, als sie es sich wünschen. Die Verknappung dieses außergewöhnlich begehrten Guts spielt durchaus eine Rolle bei der Vorliebe – vor allem wenn es um Qualität geht.

Setze Blowjobs in deiner Beziehung ein, aber lasse sie keine Routine werden, um den Reiz zu erhalten.

Authentisch und echt

Ein Blowjob lässt sich nicht faken. Während Männer sich mit Anal-Fleshlights, Sexpuppen und Co. in einer Trockenphase zumindest annähernd dasselbe Feeling wie beim gewöhnlichen Sex verschaffen können, braucht es für Fellatio definitiv einen richtigen Menschen. Außerdem kann man Männern nichts vormachen: Sie merken es sofort, wenn man nicht bei der Sache ist.

Bei dieser Spielart geht es um dich und wie du eine mentale Verbindung zu ihm aufbaust. Sogar deine Persönlichkeit spielt eine Rolle. Nicht umsonst spricht man von einer Kunst.

Bei Frauen ist das übrigens nicht anders: Viele lieben das Blasen, aber einen Dildo heben sie sich lieber für andere Zwecke auf. Auch sie bevorzugen beim Oralsex einen echten Menschen als Gegenpart.

Sei besser als ein Sexspielzeug, indem du Intimität zulässt.

Einfach mal nichts tun

Die französische Spielart ist für den Empfänger Entspannung pur. Er lässt sich verwöhnen und muss dabei – außer genießen – rein gar nichts tun. Er kann durchgehend passiv bleiben und einfach da liegen, ohne sich anzustrengen. Das ist oft eine willkommene Abwechslung, weil Männer sonst häufiger der aktive Part sind.

Du gibst, also biete ihm auch etwas Spannung.

Pure Sexyness

Wer es jemandem französisch macht, wirkt außerordentlich erotisch. Wundere dich nicht, wenn er dir die ganze Zeit zusieht und alles genauestens beobachtet. Der Anblick ist unheimlich interessant und bringt ihn darüber hinaus auf Hochtouren.

Unterschätze nicht, wie wichtig die optische Komponente für seine Erregung ist. Wahrscheinlich wird er doch aktiv werden, damit er so viel wie möglich von dir sieht, indem er dir zum Beispiel immer wieder die Haare aus dem Gesicht streicht.

Genieße es, dich zu zeigen!

Was Männer denken

Der australische Dating-Coach Mark Rosenfeld hat unter US-amerikanischen Männern eine Umfrage durchgeführt. Er wollte herausfinden, wie sich ein Blowjob allgemein anfühlt. Während manche Aussagen absolut nicht verwunderlich sind, dürfte die ein oder andere doch überraschen. Hier sind die fünf am häufigsten genannten Antworten.

Bei einem Blowjob fühlen Männer sich…

  • ihr auf intime Art verbunden und nah.
  • mächtig und dominant.
  • von ihr umsorgt.
  • respektiert und geachtet.
  • entspannt.

Dabei verrät uns Mark, dass „ihr verbunden und nah“ etwa doppelt so häufig genannt wurde wie die anderen Antworten. Wow! Das Gefühl von Macht und Dominanz ist bei Fellatio also zwar durchaus erwünscht, aber wohl nicht das Wichtigste.

Hier ist das Video zur Umfrage.

Blowjobs sind nichts für One-Night-Stands. Hebe sie dir für besondere Männer auf, denen auch du verbunden und nah sein möchtest.

7 Tipps für Perfektion

Wie funktioniert er nun, der perfekte Blowjob? In den nächsten Absätzen erfährst du detailliert, wie du die Wünsche der Männer in die Praxis umsetzt. Jeder der folgenden Tipps macht einen Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem erstklassigen Blowjob.

1. Nimm dir Zeit

Ein Blowjob kann eine Minute dauern – oder sich deutlich länger ausdehnen. Wer einem Mann eine besondere Freude machen möchte, plant etwa 20 bis 30 Minuten ein. Damit es nicht langweilig wird, solltest du immer wieder etwas anderes machen. Innerhalb von 20 Minuten ist genug Zeit, das gesamte Repertoire der französischen Liebeskunst durchzugehen.

Ein Beispiel: Beginne, indem du seinen Penis genau betrachtest, ausgiebig bewunderst und verführerisch anhauchst. Setze dann zarte Küsse und eine sanftweiche Zunge ein, bevor du ihn das erste Mal in den Mund nimmst. Sauge an seiner Eichel, massiere mit deiner Zungenspitze das Frenulum oder lecke genüsslich seinen Schaft ab.

Wechsel auch gern zwischen Blowjob und Handmassage und variiere immer wieder in Sachen Geschwindigkeit, Tiefe und Intensität. Probiere verschiedene Druckstärken von Lippen und Zunge aus.

2. Habe echten Spaß

Ein Blowjob sollte auch dem aktiven Part Freude bereiten. Wer es nur tut, um ihm zu gefallen, schlägt maximal ein durchschnittliches Erlebnis heraus. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass es ihm nicht besonders gut gefällt.

Das liegt daran, dass sich die Lustlosigkeit nicht überspielen lässt. Es lohnt sich auch nicht, so zu tun, als ob. Männer erkennen den Unterschied!

Fehlende Freude ist einer der häufigsten Gründe, warum Männer unzufrieden mit den Blowjob-Qualitäten ihrer Partnerin sind. Sie wünschen sich wahre Leidenschaft, die sich darin äußert, dass der Oralsex auf beiden Seiten lustvoll erlebt wird. Aber wenn du nicht blasen möchtest, tu es nicht. Lass dich auch nicht überreden.

Zählst du dich zu den Frauen, die durchaus Lust auf Blowjobs haben, aber gehemmt sind? Geh es langsam an und suche dir einen verständnisvollen und geduldigen Partner, der schon etwas mehr Erfahrung mitbringt und dem du vertraust.

3. Lass Speichel fließen

Beim Sex muss es feucht zugehen. Das ist nicht nur für Frauen wichtig, sondern auch für Männer. Ein trockener Penis kann wundreiben und schmerzvoll sein. Ausreichend Feuchtigkeit sorgt außerdem dafür, dass sich das Saugen, Lecken, Lutschen, Pusten, Anhauchen, Nuckeln und Summen für ihn deutlich intensiver anfühlt.

Dein Blowjob sollte also lieber nass als trocken sein, damit es sich für ihn sensationell anfühlt. Das beste Mittel hat dir Mutter Natur mitgegeben: Spucke! Setze reichlich davon ein.

Den meisten Männern macht es auch nichts aus, wenn es mal etwas herunter tropft. Falls du weißt, dass du deinen Partner in absehbarer Zeit oral verwöhnen wirst, trinke zur Vorbereitung ausreichend Wasser.

Es kostet dich vielleicht Überwindung, einen Blowjob mit viel Spucke zu geben. Wenn das nicht dein Ding ist oder dein Mund nicht genug Speichel produziert, versuche es mit einem Gleitgel mit Geschmack. Interessante Effekte bieten auch Pfefferminztee, Eiswürfel und ähnliche Hilfsmittel.

4. Halte Augenkontakt

Schau mir in die Augen, Kleines! Für viele Männer stellt es einen besonderen Reiz dar, wenn sie ihn beim Blasen ansieht. Das steigert das Gefühl der Verbundenheit. Man sagt nicht umsonst, dass die Liebe durch die Augen eintritt. Außerdem schafft Augenkontakt Intimität und löst tiefe Gefühle aus.

Du kannst zugleich prüfen, ob ihm gefällt, was du gerade tust. Mit Ansehen ist übrigens nicht gemeint, ihn anzustarren. Das könnte die Lust zerstören. Aber ab und zu lohnt es sich, ihm beim Blowjob direkt und ganz tief in die Augen zu schauen und ein wenig zu lächeln. Probier es aus!

5. Denke nicht nur an seinen Penis

Die empfindlichsten Stellen am Penis sind:

  • Eichel
  • Vorhautbändchen (Frenulum)
  • Unterseite des Schafts

Bei einem Blowjob steht sein Penis zwar im Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit. Doch es lohnt sich, auch andere erogene Zonen miteinzubeziehen und dabei die Hände zu benutzen. Manche Männer können übrigens nur dann kommen, wenn du einen Blow- mit einem Handjob kombinierst.

Der Wunsch nach Berührung gilt vor allem für seine Hoden, die unerwartet empfänglich für lustvolle Berührungen sind. Knete sie sanft, zupfe an ihnen oder setze auch hier deinen Mund ein. Dabei solltest du immer vorsichtig sein, denn die Hoden sind verletzlich.

Du kannst auch seine Beine oder seinen Hintern massieren und streicheln. Vielleicht ist er sogar offen für anale Liebkosungen, Massagen (Damm, After oder Prostata) oder den Einsatz eines Analspielzeugs. In dieser Hinsicht solltest du dir aber sicher sein, dass er sich damit wohlfühlt. Einige Männer möchten ihren Po lieber aus dem Liebesspiel lassen. Respektiere seine No-Gos, dann kann er sich richtig fallen lassen.

Möglicherweise hat er stattdessen Lust, deine Hände zu halten und dir damit ein Zeichen seiner Zuneigung zu geben. Wie wir weiter oben bereits erklärt haben, ist Intimität wesentlich für einen gelungenen Blowjob.

6. Das große Finale

Blowjobs übernehmen unterschiedliche Funktionen beim Sex. Einerseits sind sie perfekt als Vorspiel geeignet. Passiver Oralsex dient beiden Geschlechtern zur Steigerung ihrer Erregung. So gibt es Männer, die es nur durch Fellatio zu einer starken Erektion schaffen.

Ein Blowjob kann aber auch alles sein. Überrasche deinen Partner doch einmal mit unerwartetem Oralsex und bringe es bis zum Ende. Sprecht vorher ab, dass er dir kurz vor dem Höhepunkt Bescheid gibt, damit die Überraschung nicht unangenehm für dich endet.

Schlucken ist übrigens nicht schädlich, vorausgesetzt, dass er keine Geschlechtskrankheiten hat. Bist du dir in diesem Punkt unsicher, trägt er beim Blowjobs besser die ganze Zeit ein sicheres Kondom.

7. Für Fortgeschrittene: Lote die Tiefe aus

Pornos erwecken oft den Eindruck, als sei Deepthroating das Nonplusultra beim Blowjob. Sicher gibt es Männer, die es unglaublich anmacht, wenn sein Penis bis zum Anschlag in dir verschwindet. Das ist aber nicht so einfach, wie es bei den Pornodarstellerinnen aussieht. Zwei Probleme stellen sich oft ein, wenn sich jemand an dieser Praxis versucht:

  • Würgereflex: Diese unangenehme Körperreaktion ist nur schwer zu unterdrücken.
  • Atmung: Je tiefer er rein geht, desto schlechter bekommst du Luft.

Beide Hürden lassen sich mit etwas Übung nehmen. Den Würgereflex bringst du mit Hilfsmitteln unter Kontrolle. Manche nutzen dazu ihre Zahnbürste, einen Dildo oder einen anderen phallusartigen Gegenstand. Versuche deine individuelle Grenze immer weiter nach hinten zu verschieben, indem du dich öfter diesem Reiz aussetzt und versuchst, dem Reflex zu widerstehen.

Mit der richtigen Atemtechnik steht dir selbst bei einem Deepthroat ausreichend Luft zur Verfügung. Du musst außerdem in der Lage sein, deine Kehle zu entspannen. Das macht vieles einfacher.

Niemand sollte sich von Pornos unter Druck setzen lassen. Du hast keine Lust darauf? Dann mach es nicht! Deepthroating ist eine extreme Variante des Blowjobs und keinesfalls das Standardprogramm. Er kann meist auch kommen, wenn du dich nur der Eichel widmest.

Denke daran, dass du dich ebenfalls wohlfühlen musst. Wenn du maximal seine Penisspitze in den Mund nehmen möchtest, ist das auch okay. Nutze einfach zusätzlich deine Hände und massiere dabei seinen Schaft. Das erweist sich ebenfalls als effektiv.

Sicherheit beim Oralsex

Die beliebten französischen Liebestechniken machen auf beiden Seiten viel Freude. Doch du solltest dir darüber im Klaren sein, dass sie nicht frei von gesundheitlichen Risiken sind. Die Gefahr liegt in der potentiellen Übertragung von Geschlechtskrankheiten. Eine Infektion ist sogar dann möglich, wenn ihr das Sperma aus dem Spiel lasst. Außerdem kannst auch du ihn über deinen Speichel anstecken.

Bei einem Blowjob kann man sich mit allem möglichen infizieren, etwa mit:

  • Humanen Papillomviren (HPV)
  • Chlamydien
  • Hepatitis B
  • Syphilis
  • HIV

Wie schützt man sich? Mit einem Kondom haben Erreger beim Blasen weniger Chancen. Bakterien werden allerdings auch indirekt übertragen, etwa über die Finger. Pariser sind wegen der Reißgefahr bei Oralsex zudem nicht zu 100 Prozent sicher. Sie schützen euch zwar etwas, sodass es sich lohnt sie einzusetzen, du kannst dich aber nicht voll auf sie verlassen.

Suche deinen Sexpartner daher immer gut aus. Er sollte nicht ansteckend sein und möglichst keine anderen intimen Bekanntschaften neben dir unterhalten. Monogamie klingt vielleicht langweilig, doch diese Lebensweise senkt das Risiko für folgenschwere Infektionen stark ab. Wer seine Partner häufig wechselt, sollte sich regelmäßig auf Geschlechtskrankheiten testen lassen.

Tipps zum Schutz vor Geschlechtskrankheiten beim Blowjob

Es gibt keine absolute Sicherheit bei Oralsex. Senkt euer Risiko durch:

  • Kondome und gute Hygiene
  • eine monogame Lebensweise aller Beteiligten
  • bei wechselnden Partnern: regelmäßige Tests auf Geschlechtskrankheiten
  • auch bei harmlos erscheinenden Symptomen zum Arzt gehen

Bei Verdacht auf eine Geschlechtskrankheit ist abgesehen von Selbstbefriedigung erst einmal sexuelle Enthaltsamkeit angesagt. Auch Blowjobs sind dann tabu.

Das Wichtigste zum Mitnehmen

Mit einem hochwertigen Blowjob kann man Männer und sich selbst in wenigen Minuten außerordentlich glücklich machen. Laut Umfragen ist das Erlebnis aber nicht immer so gut, wie erhofft. Wer seinen Liebhaber mit französischen Liebeskünsten um den Finger wickeln möchte, sollte seine Wünsche und Bedürfnisse unbedingt im Fokus haben.

Das Schönste an Fellatio ist für den Empfänger die extreme Nähe und tiefe Verbundenheit. Manche Männer schätzen auch das Gefühl von Macht und Dominanz oder das liebevolle Umsorgtwerden. Hier hat jede Persönlichkeit andere Präferenzen. Sind diese klar, hast du viele Möglichkeiten, um ihn in den siebten Himmel zu blasen.

Ein erstklassiger Blowjob läuft ohne Zeitdruck ab. Er ist leidenschaftlich, nass und braucht mindestens etwas Augenkontakt. Das Rundumverwöhnprogramm umfasst zudem das Miteinbeziehen weiterer erogener Zonen, die aber den Vorlieben des Empfängers entsprechen müssen.