Erektile Dysfunktion – Symptome, Ursachen, Behandlungen & Mehr

Auch immer mehr junge Männer sind betroffen. Hier erfährst Du, was Du dagegen machen kannst.

Erektile Dysfunktion – Symptome, Ursachen, Behandlungen & Mehr
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Für ein funktionierendes Sexleben bist du als Mann auf eine funktionierende Erektion angewiesen. Kommt es zu Schwächen, kann das verschiedene Ursachen haben. Fachleute sprechen von einer erektilen Dysfunktion, wenn dein Penis nicht, oder nicht ausreichend steif wird, um Sex zu haben. Bei Männern in der Altersgruppe zwischen 66 und 75 Jahren sind rund 34 Prozent von Erektionsproblemen betroffen. Doch auch jüngere Männer können unter Erektionsschwierigkeiten leiden.

Woran das liegt, was du dagegen tun kannst und warum nicht immer eine körperliche Ursache zugrunde liegt, erfährst du im folgenden Ratgeber.

Was ist eine erektile Dysfunktion

Bevor wir zu den einzelnen Symptomen kommen, sollten wir erst einmal klären, was sich hinter der erektilen Dysfunktion genau verbirgt.

Es gibt zwei Definitionen:

  • Deine Erektion kommt zwar zustande, nimmt aber innerhalb kürzester Zeit wieder ab, so dass kein Sex möglich ist.
  • Deine Erektion kommt überhaupt nicht oder nur unvollständig zustande.

Besonders problematisch: Die Libido leidet unter der erektilen Dysfunktion nicht! Das bedeutet, dass du zwar immer noch Lust auf Sex hast, aber kein befriedigendes Erlebnis hast, weil dein Penis nicht ausreichend steif wird.

Kein reines Altherren-Problem

Viele junge Männer gehen davon aus, dass das Unvermögen eine Erektion zu bekommen, nur ältere Männer betrifft. Schaust du dir allerdings diese Statistik an, erkennst du, dass allein bei den deutschen Umfrageteilnehmern rund 40 Prozent der Männer gern eine härtere Erektion beim Sex hätten.

Statistisch gesehen sind natürlich häufiger ältere Männer betroffen, und zwar insbesondere dann, wenn körperliche Ursachen vorhanden sind. Denn: Probleme wie Diabetes, Bluthochdruck und Herzerkrankungen treten mit steigendem Alter auf.

Eine Studie hat allerdings herausgefunden, dass einer von vier neudiagnostizierten Männern unter 40 Jahre alt ist.

Somit ist ganz klar: Nicht nur ältere Herren sind von der ED betroffen.

Vor allem, wenn es um psychische Ursachen geht, sind vermehrt junge Männer betroffen und hier ist die Scham und Scheu zum Arzt zu gehen besonders hoch. Ein gefährlicher Trend, denn das Experimentieren mit Medikamenten oder der Verzicht auf Sex, aus Angst vor dem Arzt, können zu Depressionen, Nebenwirkungen und erheblichen Folgen führen.

Daher gilt: Wenn du jung und impotent bist, gibt es für dich keinen Grund, dich dafür zu schämen. Die Chance, dass ein Arzt dir helfen kann, ist hoch und daher sollte bei einer akut auftretenden erektilen Dysfunktion der Urologe dein erster Ansprechpartner sein.

Die Symptome der erektilen Dysfunktion

Die Symptome der erektilen Dysfunktion lassen sich schnell zusammenfassen. Dein Penis wird nicht ausreichend steif, um damit Sex zu haben.

Du hast Lust auf Sex, du möchtest wirklich gern mit deiner Partnerin oder deinem Partner schlafen, es funktioniert aber mangels Erektionsstärke nicht.

Liegen körperliche Ursachen zugrunde, können weitere Symptome auftreten. Diese sind dann aber nicht der erektilen Dysfunktion, sondern der eigentlichen Grunderkrankung zuzuordnen.

Wie entsteht die erektile Dysfunktion, welche Ursachen gibt es?

Die Ursachen, die zur Entstehung der ED führen, sind äußerst vielfältig. Zu unterscheiden ist zwischen körperlichen und seelischen Ursachen. Bei rund 70 Prozent der Betroffenen liegt eine körperliche Ursache zugrunde. Diese Studie hat gezeigt, dass vor allem Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine häufige Ursache für die sexuelle Funktionsstörung sind.

Körperliche Ursachen im Überblick

Besonders vielfältig sind körperliche Ursachen bei der Entstehung der erektilen Dysfunktion. Nicht immer wird die Symptomatik gleich mit einer bestehenden Grunderkrankung in Verbindung gebracht, Aufklärung seitens der Ärzte erfolgt leider viel zu selten. Doch wenn du akut und plötzlich unter einer Erektionsschwäche leidest, solltest du immer auch deinen Hausarzt aufsuchen, um einen Gesundheitscheck durchführen zu lassen. Die häufigsten körperlichen Ursachen sind:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Störungen des Hormonhaushalts
  • Neurologische Krankheiten
  • Störungen im Bereich des Rückenmarks
  • Vorangegangene Operationen

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems als Auslöser der erektilen Dysfunktion

Studien haben längst gezeigt, dass kardiale Grunderkrankungen ein häufiger Auslöser der erektilen Dysfunktion sind. Doch die Entstehung der ED kann auch einen Hinweis darauf geben, ob in den nächsten 20 Jahren ein kardiales Ereignis droht.

Eine Hauptrolle spielt die Verkalkung von Arterien, die auch für Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung und weitere Herzbeschwerden verantwortlich sein kann. Durch eine arterielle Verkalkung kann das Blut nicht mehr optimal zirkulieren. Da die Schwellkörper des Penis aber genau dieses Blut benötigen, kommt es zur Impotenz.

Diabetes als häufiger Grund der erektilen Dysfunktion

Die umfangreiche Analyse mehrerer Studien hat ergeben, dass mehr als 50 Prozent aller Männer mit Diabetes mellitus unter einer erektilen Dysfunktion leiden. Die Pathophysiologie dahinter ist einfach erklärt: Die Zuckermoleküle, die bei einem hohen Zuckerspiegel als Überschuss im Körper vorhanden sind, lagern sich in den Blutgefäßen ab.

Das hat zur Folge, dass das Blut nicht mehr ungehindert in die Schwellkörper des Penis fließen kann und keine Erektion zustande kommt. Mit einer Senkung des Blutzuckerspiegels und einer rechtzeitigen Behandlung des Diabetes kann diese Folge oft rausgeschoben oder sogar verhindert werden.

Der Hormonhaushalt und sein Einfluss auf die Erektionsfähigkeit

Hormone beeinflussen unser Leben oft stärker als wir glauben. Für das Zustandekommen einer Erektion ist unter anderem das Testosteron verantwortlich. Leidest du unter einem Testosteronmangel, kann das erhebliche Einflüsse auf die Erektionsfähigkeit haben. Oft kommt es parallel bei dieser Ursache auch zu einem Schwund der Libido, denn das Testosteron ist auch für die sexuelle Lust verantwortlich.

Neurologische Ursachen der erektilen Dysfunktion

Seltener, aber durchaus vorhanden sind neurologische Grunderkrankungen, die deinen Penis bei der Arbeit stören. Um eine Erektion zuzulassen, muss das Lustzentrum in deinem Gehirn Signale ans Rückenmark weitergeben. Ist die Weiterleitungsfunktion aus körperlichen Gründen gestört, hast du zwar Lust, dein Gehirn ist aber nicht in der Lage, diese Information an deinen Penis weiterzugeben.

Mögliche Ursachen können Tumore des Nervensystems, ursächliche Nervenerkrankungen wie Parkinson oder Multiple Sklerose oder auch ein vorangegangener Schlaganfall sein. Bevor du nun aber Panik bekommst, lass dich zunächst einmal von deinem Arzt untersuchen. Es gibt weit häufigere Gründe als diese, die zu einer ED führen können!

Störungen im Bereich des Rückenmarks

Das Rückenmark ist dafür verantwortlich, dass dein Gehirn seine Lust an den Penis meldet. Wenn es hier zu Störungen kommt, funktioniert dein Penis nicht, obwohl das Gehirn den Befehl zur Erektion gegeben hat. Mögliche Ursachen sind Lähmungen, aber auch Bandscheibenvorfälle, die unbehandelt auf die Nerven drücken und hier einen negativen Einfluss haben können.

Liegt die Ursache im Rückenmark, ist dies den meisten Betroffenen bekannt. Lähmungserscheinungen oder Bandscheibenvorfälle machen sich klar bemerkbar, eine überraschende Diagnose ist selten.

Erektile Dysfunktion durch operative Eingriffe

Diese Studie hat sich mit dem Phänomen der auftretenden erektilen Dysfunktion nach einer Prostatektomie auseinandergesetzt. Die Nebenwirkung der Operation ist bislang nicht eindeutig ursächlich belegt, hat aber einen enormen Einfluss auf die Zufriedenheit der Betroffenen.

Therapeutische Ansätze, die ebenfalls in dieser Studie eruiert wurden, sind laut Aussage der Wissenschaftler allerdings in der Lage, die sexuelle Zufriedenheit der betroffenen Männer wieder zu steigern.

Seelische Ursachen der erektilen Dysfunktion im Überblick

Nicht immer sind körperliche Ursachen für die Entstehung einer ED verantwortlich. Auch die Psyche hat einen erheblichen Einfluss darauf, ob beim Sex alles funktioniert, wie es soll. Häufig korrelieren ED und Libidoverlust miteinander, wenn eine zugrundeliegende, psychische Erkrankung der Auslöser ist.

Eine Studie hat gezeigt, dass psychogene Ursachen entweder allein oder kombiniert mit körperlichen Auslösern auftreten können. Zu den häufigsten seelischen Gründen für eine ED gehören:

  • Depressionen und Angststörungen
  • Mangelndes Selbstvertrauen
  • Chronischer Stress
  • Ungelöste Konflikte in der Partnerschaft

Depressionen und Angsterkrankungen als Auslöser der ED

Depressionen sind eine klassische Ursache für ausbleibende Erektionen, denn sie haben einen erheblichen Einfluss auf die Botenstoffe des Gehirns. Fehlender Antrieb, mangelndes Interesse an körperlicher Interaktion, mangelnde Sehnsucht nach sozialen Kontakten – die Symptome einer Depression sind vielfältig. Die erektile Dysfunktion gehört ganz klar dazu, hier ist sich die Wissenschaft einig.

Weniger bekannt ist hingegen, dass auch Angststörungen und Panikstörungen einen erheblichen Einfluss auf die sexuelle Funktionalität haben kann. Zwar ist bei Depressionen häufiger auch die Libido betroffen, bei Angststörungen kann es aber, trotz vorhandener Lust, durch Gedankenrasen und ähnliche Symptome zur Entwicklung einer ED kommen.

Mangelndes Selbstvertrauen löst Erektile Dysfunktion aus

Der Volksmund schreibt ein fehlendes Selbstvertrauen oft ausschließlich Frauen zu, doch auch zahlreiche Männer leiden darunter. Wenn du mit dir selbst nicht zufrieden bist, kann das durchaus Einfluss auf deine Erektionsfähigkeit haben. Insbesondere dann, wenn du dich im Bett unter starken Leistungsdruck stellst und von dir selbst erwartest, deinen Mann zu stehen.

Unzufriedenheit mit dem eigenen Penis, mit der Größe des selbigen oder auch mit der Leistungsstärke führen nicht selten dazu, dass das beste Stück die Arbeit einstellt und buchstäblich den Krankenschein einreicht. Die gute Nachricht ist, dass du mit Selbstbewusstseinstraining und mehr Überzeugung von deinen eigenen Qualitäten wieder Leben in die Lendenregion hauchen kannst! Vergiss nicht: Sex ist kein Leistungssport, sondern die schönste Nebensache der Welt!

Chronischer Stress als unterschätzter Auslöser der erektilen Dysfunktion

Acht Stunden arbeiten, danach zum Sport, um die Familie kümmern und irgendwann, nach Einbruch der Dunkelheit, vollkommen kaputt nach Hause kommen. So sieht der Alltag vieler Frauen und Männer aus und das kann einen Einfluss auf die Potenz haben. Wenn du permanent unter Dauerstrom stehst und abends schon darüber nachdenkst, was morgens auf der Arbeit als erstes zu erledigen ist, klinkt sich dein Penis einfach aus.

Sex ist zu einem großen Teil auch Kopfsache und wenn du nicht mit vollem Herzen dabei bist, kann es zu einer erektilen Dysfunktion kommen, die ausschließlich auf Basis von Stress entsteht!

Streit und schwelender Zank als Ursache

Du bist eigentlich total sauer auf deine Partnerin, hast das aber noch nie angesprochen? Voila, damit hast du den Grund gefunden, wenn du unter einer ED leidest. Unausgesprochene Konflikte, Misstrauen, Zorn – all das kann dazu führen, dass dein Penis seine Arbeit verweigert, obwohl du gern Sex hättest.

Häufig wird ja bekanntlich vom Versöhnungssex geschwärmt, doch nicht immer ist der Penis bereit, seine Konflikte im Bett zu lösen. Wenn du merkst, dass in deinem Hinterkopf noch immer die Gedanken an den letzten Streit toben, versuche ihn zunächst zu klären, um wieder Spaß im Bett zu haben.

Wie behandeln Ärzte die erektile Dysfunktion?

Bei einer erektilen Dysfunktion gibt es verschiedene Behandlungsansätze, die sich maßgeblich nach dem Grund richten! Wenn eine vorherrschende Grunderkrankung die Ursache ist, muss diese zunächst adäquat behandelt werden.

Wichtig: Die Einnahme von Medikamenten muss immer mit dem Arzt abgestimmt werden. Illegal im Internet besorgte Tabletten können erheblichen Schaden anrichten! Sprich bitte immer mit deinem Arzt darüber, wenn du eine solche Therapie planst!

Zu den gängigsten, vom Arzt durchgeführten Behandlungen gehören:

  • Die Gabe von Hormonen
  • Die Einnahme von Medikamenten
  • Die Schwellkörper-Injektionstherapie
  • Der Einsatz einer Vakuum-Pumpe
  • Die Penisprothese

Hormone gegen Erektionsstörungen

Wenn deine ED aufgrund eines Testosteronmangels besteht, kann die Gabe männlicher Geschlechtshormone die Situation verbessern. Du kannst allerdings auch selbst einiges unternehmen, um etwas gegen den Hormonmangel zu tun! Häufig sinkt der Testosteronspiegel durch mangelnde Bewegung, Übergewicht und Unsportlichkeit. Mit regelmäßigen Training hingegen bringst du die Hormone wieder ins Gleichgewicht und kannst einen erheblichen Einfluss auf deine ED nehmen

Medikamente vom Arzt gegen erektile Dysfunktion

Die Gabe von Medikamenten gehört immer unter ärztliche Kontrolle, denn sie ist nicht immer notwendig. Sogenannte PDE-5-Hemmer gehören zur Leitlinie der Therapie, neben dem Einsatz von Vakuum-Pumpen und anderen, nebenwirkungsfreien Therapien. Die Wirkung der Medikamente beruhigt auf einer Entspannung der Penismuskulatur und einer Erweiterung der Blutgefäße.

Dadurch kann mehr Blut in die Schwellkörper gelangen und die Erektion aufrecht erhalten werden. Ein Irrglaube ist, dass die Einnahme der berühmten blauen Pille auch dann zu einer Erektion führt, wenn du keine sexuelle Erregung verspürst! Tabletten wie Viagra funktionieren nur dann, wenn du auch wirklich Lust auf Sex hast! Es gibt allerdings Kontraindikationen, wie zum Beispiel die Einnahme von Blutdrucksenkern, die eine Anwendung von Tabletten ausschließen!

Mit Injektionen gegen die erektile Dysfunktion

Wenn du keine Tabletten einnehmen darfst, kommt die sogenannte SKAT-Therapie zum Einsatz. Hierbei handelt es sich nicht um ärztlich verordnetes Kartenspielen, sondern um die Kurzform für Schwellkörper-Injektionstherapie. Mit Hilfe einer Hohlnadel werden gefäßerweiternde Medikamente direkt in den Schwellkörper deines Penis injiziert. Nebenwirkungen können auch bei dieser Behandlung auftreten, so dass der Arzt sorgfältig abwägt, ob die Therapie für dich in Frage kommt.

Die Vakuumpumpe als manueller Helfer

Penispumpen gehören zu den manuellen Hilfsmitteln, die oft in Kombination mit einem Penisring eingesetzt werden. Die Pumpe arbeitet mittels Unterdruck und sorgt dafür, dass Blut in den Penis gepumpt wird. Die Erektion, die dadurch entsteht, muss mittels Penisring aufrecht erhalten werden, da das Blut ansonsten zu schnell wieder aus den Schwellkörpern fließen würde.

Die Penisprothese als letzte Hilfe bei ED

Eine fest implantierte Penisprothese ist das letzte Mittel, was bei einer bestehenden erektilen Dysfunktion eingesetzt wird. Nur, wenn alle anderen Behandlungsansätze nicht funktionieren, wie beispielsweise bei einer Querschnittslähmung, kann eine Prothese eingesetzt werden. Der Eingriff ist endgültig und lässt sich nicht mehr umkehren.

Was du selbst gegen die erektile Dysfunktion unternehmen kannst

Es ist ein Schock, wenn der Penis plötzlich nicht mehr funktioniert. Du bist jung, du hast Lust und er geht einfach nicht hoch? Der erste Schritt muss dich zum Arzt führen, denn wenn eine körperliche Ursache vorliegt, muss diese behandelt werden.

Wenn allerdings psychische Ursachen der Hauptgrund für die Funktionsstörung deines besten Stücks ist, kannst du eine ganze Menge selbst unternehmen! Bevor du also zu Medikamenten greifst und das Risiko von Nebenwirkungen in Kauf nimmst, solltest du es mit folgenden Methoden versuchen:

  • Entspannungsübungen für mehr Coolness
  • Einfach mal was Neues ausprobieren
  • Natürliche Hilfsmittel einnehmen
  • Deinen Lifestyle verändern
  • Eine Penispumpe nutzen
  • Oft und mit Genuss masturbieren

Mach dich locker im Bett

Bettsport ist eine der Sportarten, bei der du nicht zwangsläufig erster sein musst. Wenn du dich permanent unter Leistungsdruck setzt und von dir erwartest, dass du deine Partnerin stundenlang mit deinem Penis beglücken kannst, macht selbiger gern einfach schlapp.

Natürlich ist es wichtig, dass auch deine Partnerin auf ihre Kosten kommt, aber dafür musst du weder einen Presslufthammer in der Hose haben noch stundenlanges Durchhaltevermögen mitbringen. Wie wäre es, wenn du stattdessen auf den Einsatz von Sextoys setzt, um kleine Pausen zu überbrücken?

Mit einem Womanizer oder einen heißen G-Punkt-Vibrator bringst du deine Freundin garantiert ins Schwitzen, auch wenn dein Penis gerade eine kleine Pause braucht. Je lockerer und entspannter du bist, desto besser klappt es auch beim Sex!

Einfach mal etwas Neues machen

Manchmal ist es Monotonie, die dem Penis die Laune verhagelt. Dann hat er schlichtweg keine Lust mehr auf Action und zieht sich zurück. In diesem Fall kann es helfen, wenn du einfach mal etwas neues im Bett ausprobierst. Wie wäre es, wenn du deine Freundin einmal mit einer erotischen Massage verwöhnst oder ihr euch gegenseitig spannende Sexromane vorlest?

Auch der Einsatz neuer Toys wäre eine Option, mit der ihr euer Sexleben erweitern könnt. Du wolltest schon immer mal wissen, ob deine Prostata sensibel ist und du auf Stimulation in dieser Region reagierst? Dann ist es jetzt die richtige Zeit, einen Prostata-Vibrator auszuprobieren. Und damit deine Freundin sich nicht benachteiligt fühlt, gibt es auch für sie jede Menge Sextoys, wie zum Beispiel einen Rabbit-Vibrator, mit denen du sie beglücken kannst!

Die Kraft der Natur nutzen

Keine Lust auf Medikamente? In vielen Fällen haben sich auch Supplemente aus der Natur bewährt. Ingwer beispielsweise gilt als Geheimtipp, denn die würzige Knolle ist in der Lage, die Durchblutung deines Penis zu verstärken. Ebenfalls bekannte und beliebte Mittel bei erektiler Dysfunktion sind Ginseng, aber auch Zink, falls ein Mangel vorliegt.

Sprich einfach mal mit deinem Arzt über den Einsatz der Natur, bevor du auf Medikamente zurückgreifst. Wichtig ist aber auch hier, dass du nicht ohne ärztlichen Rat zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen sollst.

Tipp: Eine chinesische Studie hat gezeigt, dass auch ein Vitamin-B-12 Mangel ursächlich für die Entstehung einer ED sein kann. Wenn länger keine Kontrolle des Vitaminspiegels erfolgt ist, bitte deinen Arzt um die Durchführung.

Change your Life

Es klingt wie eine typische Arzt-Empfehlung, allerdings haben Ärzte in diesem Fall oft recht! Der Lifestyle hat einen erheblichen Einfluss darauf, wie gut dein Sexleben funktioniert. Übergewicht, mangelnde Bewegung, fettreiche Ernährung, Nikotinkonsum – all das ist assoziiert mit der Entstehung von Erektionsschwierigkeiten. Änderungen in diesen Lebensbereichen können erhebliche Vorteile für dich mitbringen.

Du musst nicht auf das Stück Schokolade zum Nachtisch verzichten, doch wenn es dir gelingt, mit dem Rauchen aufzuhören und dich eher der mediterranen Küche zuzuwenden, kannst du deiner erektilen Dysfunktion den Kampf ansagen! Auch sportliche Betätigung ist wichtig, denn sie verbessert den Blutfluss und kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

Die Penispumpe als Helfer

Die Penispumpe ist eines der wichtigsten Tools zur Behandlung der erektilen Dysfunktion. Sie ist aber nicht nur dann geeignet, wenn du überhaupt keine Erektion bekommen kannst. Auch dann, wenn du deine Erektion als schwach empfindest oder einfach gern mehr Power auf deinen Penis geben möchtest, kann eine Vakuumpumpe wahre Wunder bewirken.

Kombinierst du sie mit einem Penisring, verhinderst du, dass das gepumpte Blut wieder verloren geht. So hast du länger etwas vom Effekt und auch deine Partnerin kann deine volle und harte Erektion genießen.

Mit Genuss masturbieren

Wenn du unter Druck stehst, der sich vor allem beim Sex entlädt, solltest du versuchen, durch Masturbation zu entspannen. Nutze hierfür ruhig Hilfsmittel, wie einen Masturbator oder eine Fleshlight. Selbst in einer Partnerschaft ist Masturbation vollkommen in Ordnung und sie unterstützt dich, das Durchhaltevermögen deines Penis zu unterstützen und zu lernen, wie du auch in stressigen Situationen die Lust deines Körpers bedienen kannst.

Fazit: Erektile Dysfunktion in vielen Fällen heilbar

Die erektile Dysfunktion kann sehr viele, verschiedene Gründe haben und nicht immer ist die Diagnostik simpel. Aber die gute Nachricht ist, dass in sehr vielen Fällen die Möglichkeit einer effektiven Therapie besteht. Nicht immer braucht es dafür Medikamente, oft kannst du selbst schon eine ganze Menge für dein bestes Stück tun!

Insbesondere wenn du noch sehr jung bist und es keine körperliche Ursache für deine Probleme gibt, solltest du deinen Lifestyle unter die Lupe nehmen. Rauchst du viel? Trinkst du? Bist du unsportlich und hast eigentlich immer eine Tüte Chips neben dir liegen? Dein Penis vergisst nichts und wenn du deinem Körper durch deinen Lebensstil schadest, fängt dein bestes Stück schon mal an zu streiken! Und bitte vergiss nicht: Es gibt keinen Grund, warum du dich für deine Beschwerden schämen solltest. Bitte suche den Arzt deines Vertrauens auf, wenn deine Erektionsschwäche plötzlich und akut aufgetreten ist!