Männer aufgepasst: 10 Dinge, die schlechten Sex verursachen (und wie man sie vermeidet)

So machst du deine Partnerin im Bett glücklich, versprochen!

Männer aufgepasst 10 Dinge, die schlechten Sex verursachen
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Sex wird nicht umsonst als die schönste Nebensache der Welt bezeichnet. Doch was, wenn es im Bett einfach nicht harmoniert? Bei einem One-Night-Stand ist das „Problem“ nach einer Nacht vom Tisch bzw. aus dem Bett und bei der nächsten Partnerin funktioniert es besser.

Doch wenn in einer Freundschaft Plus, einer Sexbeziehung oder einer Partnerschaft die Zeichen im Bett auf Sturm stehen, gilt es zu handeln. Denn schlechter Sex ist nicht nur ein Problem im Schlafzimmer, es kann sich auf die ganze Beziehung ausweiten. Zwar besagt unter anderem diese Studie, dass ein Teil der Zufriedenheit auch an Erziehung, eigener Offenheit und Selbstreflektion der Frau liegt, doch auch der Mann kann Ursache für das Problem sein. Die gute Nachricht ist, dass viele sexuelle Probleme hausgemacht sind und sich im Handumdrehen von selbst wieder lösen können!

Die wichtigsten und häufigsten Dinge, die schlechten Sex verursachen, wollen wir dir im Folgenden vorstellen. Und damit du auch gleich dagegen vorgehen kannst, gibt es die Lösungsmöglichkeiten obendrein!

Zu hoher Leistungsdruck im Bett – mangelndes Selbstvertrauen

Es ist erstaunlich, aber laut einer Studie, von der Focus berichtet, fühlt sich jeder 5. Mann im Bett komplett überfordert. Dabei sollte Sex doch die schönste Nebensache der Welt sein!

Insbesondere der Neid, den Männer gegenüber Frauen äußern, verwundert, denn auch Frauen leiden im Bett häufig unter Druck. Insbesondere der optische Druck spielt hier eine Rolle. Permanent werden Frauen mit scheinbar perfekten Körpern in Zeitschriften, Pornos oder in den Medien generell konfrontiert. Die Folge? Eigene Defizite, die oft nur subjektiv als solche wahrgenommen werden, schmälern das Selbstvertrauen.

Während der Mann sich also mit einem nicht vorhandenen Leistungsdruck quält, leidet die Frau unter ihren persönlich als solches empfundenen Makeln und fühlt sich nicht attraktiv genug. Ein Grund, warum viele Paare das Licht im Bett ausmachen. Immerhin bevorzugen 35 Prozent aller Frauen Sex im Dunklen. Eine Lösung für das Problem? Gespräche und deutlich mehr Entspannung.

Den Leistungsdruck rausnehmen

Höher, schneller, weiter – Sex ist kein Hochleistungssport. Den Druck rauszunehmen bedeutet, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Eine gute Möglichkeit ist sogenannter Slow Sex, bei dem es nicht auf schnelles „Rammeln“ und extreme sportliche Leistungen ankommt, sondern auf intensives Fühlen, gemeinsam genießen und sich nahe sein. Slow Sex lässt sich beispielsweise durch einen Paarvibrator noch bereichern und nimmt noch mehr Druck raus.

Wenn du permanent das Gefühl hast, im Bett Bestleistungen bringen zu müssen, setzt du dich selbst unter Druck. Die Folge? Möglicherweise eine vorübergehende Dysfunktion, eine mangelnde Erektion oder schlichtweg keine Lust mehr auf Sex. Die Lösung? Entspannter an das Thema rangehen!

Deine Partnerin erwartet von dir nicht, dass du sie zwei oder drei Stunden am Stück begattest. 37 Prozent aller Frauen gaben in einem Fragebogen an, dass ihnen die Nähe und die Intimität mit dem Partner sogar wichtiger ist als der Orgasmus. Der Druck, den du dir machst, ist also überflüssig!

Gemütliche Umgebung schaffen

Um das Selbstwertgefühl zu steigern und dir und deiner Partnerin die Möglichkeit zu geben, sich schön und begehrenswert zu fühlen, solltest du eine passende Umgebung schaffen. Hier reicht es oft schon, das Deckenflutlicht auszuschalten und stattdessen auf indirekte Lichtquellen zu setzen.

Auch rotes Licht ist ein sehr schmeichelhafter Faktor, der sogar die erotische Sinnlichkeit erhöhen kann. Nicht umsonst wird Rot als Signalfarbe der Erotik gesehen. Und es ist sogar bewiesen, dass schon ein rotes T-Shirt bei ihr ausreichen kann, um seine Lust zu steigern. Umgekehrt fühlen sich Frauen durch rote Kleidung auch stärker zum Partner hingezogen.

Der Effekt lässt sich auch auf rotes Licht übertragen. Daher nutze die Möglichkeiten die dir LED-Leisten, farbige Glühbirnen und Co. bieten. Eingetaucht in einen sanften, roten Schimmer wird euer Schlafzimmer zur erotischen Zone.

Zu wenig auf die Partnerin eingehen – sie hat keinen Höhepunkt

Am zufriedensten sind Frauen einer Statistik zur Folge zwischen dem 35 und dem 44 Lebensjahr mit ihrem Orgasmus. Hier geben 73 Prozent der Befragten an, dass sie zufrieden sind. Die jüngeren Frauen zwischen 24 und 34 Jahren sind nur zu 68 Prozent mit der Intensität ihres Höhepunkts zufrieden.

Doch was, wenn der Orgasmus vollkommen ausbleibt? Wenn die Frau gar keine Möglichkeit hat, sich über mangelnde Intensität zu beschweren, weil sie gar nicht kommt? Dann ist das häufig ein Grund, der direkt beim Sex zu finden ist!

Viele Männer, insbesondere wenn sie noch nicht sehr erfahren sind, setzen zu stark auf ihren Penis beim Sex. „Rein und raus“ ist zwar für den Mann sehr befriedigend und für viele Männer sogar ausreichend, doch Frauen brauchen häufig mehr, um zum Höhepunkt zu kommen. Längst nicht jede Frau kann einen vaginalen Orgasmus erreichen und selbst wenn es möglich ist, empfinden viele Frauen den klitoralen Höhepunkt als deutlich befriedigender.

Wenn deine Partnerin also nicht zum Höhepunkt kommt, wird es Zeit mit Hilfsmitteln oder neuen Techniken etwas dagegen zu tun. Die erste Frage, die du dir stellen solltest, ist, ob du ihren Kitzler möglicherweise viel zu wenig beachtest. Denn dann ist es kein Wunder, dass sie einfach nicht kommen kann.

Den Ego-Modus beenden

Du steckst ihn rein und hast Sex? Du achtest wenig darauf, was sie davon hat und denkst nur an deine eigene Befriedigung? Sorry, aber dann brauchst du dich nicht wundern, wenn sie nichts davon hat.

Viele Männer meinen ihre mangelnde Fürsorge im Bett nicht einmal böse. Sie gehen davon aus, dass die Partnerin von der Penetration genauso beglückt wird wie sie selbst. Und tatsächlich genießen Frauen den Sex ebenso, sind aber weniger in der Lage, durch reine Penetration zum Höhepunkt zu kommen.

Das Geheimnis? Ihr Kitzler! Oralsex, sanfte Massagen ihrer Klitoris und die Integration des kleinen, hochsensiblen Organs in euer Liebesspiel sorgen dafür, dass auch sie auf ihre Kosten kommt.

Sie mit Hilfsmitteln zum Orgasmus bringen

Wenn sie Schwierigkeiten hat, beim Sex zum Höhepunkt zu kommen, ist es Zeit über Hilfsmittel nachzudenken. 59 Prozent aller Frauen haben beim Sex bereits einen Vibrator genutzt und das aus gutem Grund. Womanizer und Co. sind so konzipiert, dass sie gezielt der Frau zum Höhepunkt verhelfen.

Und dabei sind sie keinesfalls nur für den Soloeinsatz gedacht. Auch gemeinsam mit dir kann ein Sexspielzeug für ihre Befriedigung sorgen. Beglücke sie vor dem Geschlechtsverkehr mit einem klassischen Vibrator oder stimuliere ihren Kitzler mit einem Butterfly-Vibrator, während ihr beide miteinander schlaft.

Auf diese Weise kommt ihre Klitoris nicht zu kurz und sie kann den Geschlechtsverkehr mit dir deutlich intensiver genießen. Überrasch sie doch einfach mal mit einem passenden Spielzeug, sie wird es dir danken.

Zu früh kommen – du kannst dagegen vorgehen

Immer wieder belastend und ein echter Störfaktor für guten Sex ist es, wenn du permanent zu früh kommst. Doch bevor du dich nun schuldig fühlst und sogar die Lust auf Sex gänzlich verlierst, solltest du dich dem Problem stellen. Die Ursache kann sehr vielfältig sein und sowohl psychischer als auch körperlicher Natur sein. Auch ein selbsterzeugter Druck ist hier sehr oft verantwortlich.

Den Kopf in den Sand stecken ist nicht die richtige Lösung. Viel wichtiger ist es zu erkennen woran es liegt und dann aktiv dagegen vorgehen.

Das Problem erkennen und darüber sprechen

Viele Männer schämen sich, wenn der Samenerguss früher kommt als er eigentlich sollte. Infolgedessen kommt es oft zu einem Rückzug, Sex wird gemieden und Nähe zur Partnerin sorgt für Druck.

Wichtig: Wenn du erkannt hast, dass du ein Problem hast, solltest du deine Partnerin mit einbeziehen. Sprich mit ihr über deine Erkenntnisse und zeige ihr damit die Bereitschaft, dass du selbst dagegen vorgehen willst.

So sieht sie einerseits, dass dir ihre (und deine) Zufriedenheit im Bett nicht egal ist und wird nicht vor eine Situation gestellt, die sie selbst nicht nachvollziehen kann. Denn wenn du dich plötzlich von ihr zurückziehst, aber nicht mit ihr über die Gründe sprichst, kann das ihrerseits Unsicherheit und Unzufriedenheit zur Folge haben. Offenes Reden ist der erste Schritt zum gemeinsamen Lösung finden.

Aktiv dagegen vorgehen, anstatt auf Sex zu verzichten

Der größte Fehler, denn du bei Problemen mit deinem Durchhaltevermögen machen kannst, ist der Verzicht auf Sex. Dadurch staut sich noch mehr Druck und wenn du es dann beim nächsten Mal wieder probierst, kommst du unter Umständen noch schneller!

Weit hilfreicher ist beispielsweise regelmäßiges Masturbieren, um den Druck aus der Angelegenheit rauszunehmen.
Und damit sie nicht vollkommen unzufrieden ist, während du dein Durchhaltevermögen trainierst, lohnt es sich aufregende Spielzeuge wie den Minivibrator in euer Sexleben zu integrieren.

Du wirst erkennen, dass deine Partnerin deutlich besser mit deinen Unpässlichkeiten umgehen kann, wenn du sie dennoch nicht völlig unbeachtet lässt und dich um ihr Wohl kümmerst. Verwöhne sie beispielsweise mit einer schönen Massage oder beglücke sie mit einem gemeinsamen Dinner. Gemeinsam könnt ihr diese Schwierigkeiten überwinden!

Zu wenig Abwechslung – jedes Mal das gleiche

BH aus, Boxershorts aus, Licht aus, Sex und fertig. Ist euer Sexleben zu einem solchen Einheitsbrei verkommen? Dann ist es kein Wunder, dass ihr beide vollkommen unzufrieden seid. Kaum etwas anderes belastet das Sexleben so stark wie Routine.
Am Anfang einer Partnerschaft ist alles neu, der andere ist aufregend, ein Körper, der vollkommen neu erkundet werden möchte. Mit den Jahren der Beziehung zieht der Alltag ins Leben ein. Auch im Bett entsteht eine gefährliche Routine. Aufgrund des immer gleichen Ablaufs haben Frauen (und auch Männer) teilweise schon gar keine Lust mehr auf Sex und befriedigen sich lieber selbst oder suchen sich im schlimmeren Fall eine Affäre.

Dabei muss Langeweile im Bett überhaupt nicht sein! Selbst in langen Beziehungen gibt es Mittel und Wege, wie du Abwechslung in euer Liebesspiel bekommst.

Sexspielzeuge integrieren

Ob Dildo, Vibrator oder sogar Paarvibrator, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, welche Hilfsmittel ihr in euer Sexleben integrieren könnt. Es ist aufregend und anregend zugleich zu sehen, wenn deine Partnerin voller Lust mit ihrem Dildo beschäftigt ist oder wenn du ihr mit einem neuen Analspielzeug einheizt. Seid offen für neue Liebesspiele und ihr werdet sehen, wie viel Spaß man auch nach 10 oder gar 20 Jahren Beziehung im Bett noch haben kann.

Verschiedene Praktiken ausprobieren

Für viele Paare besteht Sex immer nur aus 1 – 2 Stellungen. Das es dann irgendwann langweilig wird, ist kein Wunder. Warum probiert ihr nicht einfach mal eine ganz neue Praktik oder Stellung aus? Wie wäre es mal mit schwingenden Vibes beim Sex auf einer Liebesschaukel? Oder wie wäre es, wenn sie dir eine leidenschaftliche Prostatamassage gibt?

Experimentierfreude führt im Bett zu viel mehr Freude und sorgt dafür, dass sich nicht zu schnell die Routine einschleicht. Und wenn euch etwas nicht gefällt, könnt ihr jederzeit damit aufhören!

Zu wenig Offenheit – ihr schämt euch voreinander

Scham ist ein Gefühl, was in einer Partnerschaft nichts verloren hat. Und dennoch sprechen viele Paare besonders über intime Dinge nicht miteinander. Während Frauen dieses Problem erkennen, sind vor allem Männer in Sachen Offenheit sehr verklemmt. Der Freundin anvertrauen, dass man einen besonderen, sexuellen Wunsch hat? Undenkbar!

Wieso eigentlich? Scham voreinander ist ein vollkommen falsches Gefühl und sorgt dafür, dass es auch im Bett schwierig werden kann. Denn wenn du dir beispielsweise permanent wünschst, dass deine Freundin einmal heiße Dessous für dich trägt, du es aber nie ansprichst, wirst du unzufrieden und das vollkommen grundlos. Denn vielleicht würde sie deinen Wunsch nur zu gern erfüllen, wenn du ihn äußern würdest.

Offen über Gefühle sprechen

Das A und O für ein erfülltes Sexleben ist, dass ihr über eure Gefühle sprecht. Für dich als Mann bedeutet das, dass du deine Wünsche erfasst und sie deiner Partnerin offen mitteilst. Du wünschst dir eine besondere Stellung, traust dich aber nicht danach zu fragen? Überwinde deine Scheu, sie wird sich freuen, wenn du so offen zu ihr bist. Andererseits bedeutet das aber auch, dass du ihre Wünsche entgegennehmen solltest und bereit sein musst, ihr wirklich zuzuhören. Denn wenn sie sich dir öffnet, möchte sie von dir auch ernstgenommen werden.

Sex nach Fahrplan – Spontanität ist verlorengegangen

Samstag: 20:15 Uhr: Sex! Wenn euer Sexleben so abläuft, dann läuft bei euch gehörig was schief. Sex nach Fahrplan ist ein garantierter Lustkiller und sorgt dafür, dass der Sex auf Dauer immer weniger wird. Vielleicht habt ihr euch ein solches Arrangement eingerichtet, weil die Häufigkeit eurer Begegnungen abgenommen hat. Viele Paare reagieren darauf, indem sie Sex fest einplanen.

Anstatt dafür zu sorgen, dass euer Sexleben erhalten bleibt, ruiniert ihr es damit aber noch mehr. Denn vor allem in einer langen Partnerschaft ist es vollkommen normal, dass man auch einmal phasenweise keine Lust auf Sex hat. Beruflicher Stress, familiäre Probleme, eine Krankheit – es gibt Gründe, warum Sex einmal nicht im Vordergrund steht. Wenn du dich und sie nun mit einem Fahrplan unter Druck setzt, wird es dauerhaft noch mehr Schwierigkeiten geben.

Sex haben, wenn Lust da ist

Anstelle eines Sex-Fahrplans solltest du einfach dann Sex haben, wenn du und deine Partnerin Lust darauf haben. Wenn die Lust fehlt, solltest du dir Gedanken machen, woran das liegen kann. Hast du selbst kein Interesse an Sex? Hinterfrage die Ursachen und versuche sie zu beheben. Hat sie keine Lust auf Sex? Forsche ebenfalls an den Ursachen und finde heraus, ob du sie verführen oder auf eine besondere Weise verwöhnen kannst. Und den Fahrplan? Den nimmst du bitte umgehend von der Wand und entsorgst ihn, denn Sex auf Knopfdruck war schon immer ein Lustkiller.

Keine Lust darauf – aus Nettigkeit Sex haben

Deine Partnerin hat eigentlich gar keine Lust auf Sex, ist dir zu Liebe aber dennoch bereit? Lehne dieses Angebot unbedingt ab. Es gibt kaum etwas schlimmeres als Sex, auf den man eigentlich gar keine Lust hat. Das Unterbewusstsein speichert solche Erlebnisse ab und holt sie wieder hervor, wenn es beim nächsten Mal zur Sache geht. Ein absoluter Giftpfeil ist es, wenn einer von euch beiden nur zum Sex einwilligt, weil man dem anderen einen Gefallen tun möchte.

Lange Sexlosigkeit ist natürlich ein Problem in einer Beziehung, doch die Lösung des Problems lautet nicht, dem anderen zuliebe mitzumachen. Die Lösung kann nur lauten, gemeinsam die Ursache der fehlenden Lust zu erforschen und diese zu beheben. Dann macht auch das Liebesspiel für beide wieder Spaß.

Erkennen, was man eigentlich will

Manchmal ist mangelnde Lust nur ein Zeichen dessen, dass man gar nicht weiß was man will. Viele Gründe wie Routine, Langeweile, Sex nach Termin wurden schon genannt. Wenn du spürst, dass du keine Lust auf Sex hast, solltest du niemals einfach trotzdem „nachgeben“. Setz dich stattdessen mit dir selbst auseinander und finde heraus, was dir fehlt.

Möchtest du etwas anderes als du bislang im Bett erlebt hast? Gefällt dir der Sex aus gewissen Gründen nicht mehr oder leidest du möglicherweise unter körperlichen und seelischen Beschwerden? Wenn du in der Lage bist zu erkennen, was dir (oder auch deiner Partnerin) eigentlich fehlt, könnt ihr das Problem beheben, und zwar ohne Sex zu haben, den man eigentlich nicht will!

Fehlende Aufregung – Sex ist mehr als nur „rein und raus“

10 Minuten Sex und Ende! Wenn euer Sexleben so abläuft, befindet ihr euch wohl im „Rein- und Raus-Modus.“ Der Quickie kann spannend sein, ist aber keine Praktik für jedes Mal. Ein bisschen mehr Abwechslung solltest du deiner Partnerin schon bieten, auch wenn dir der schnelle Samenerguss möglicherweise ausreicht.

Vom Quickie wieder zum aufregenden Sex

Wenn du feststellst, dass euer Sexleben nur noch aus schnellen Quickies besteht, wird es Zeit zum Handeln! Denn dauerhaft wird vor allem deine Partnerin darunter leiden und sich wünschen, dass ihr mehr aufeinander eingeht. Sexspielzeuge, Rollenspiele, Sex an besonderen Orten – es gibt viele Möglichkeiten, wie ihr eure Lust wieder entfachen könnt und mehr miteinander erlebt als den allabendlichen Schnell-Sex.

1001 Gedanke im Hirn – wenn du nicht frei bist

In deinem Kopf gehst du das Gespräch mit deinem Chef durch. Der Streit mit deinem Kollegen belastet dich. Ein häufiger Grund für schlechten Sex ist ein belastetes Gehirn. Du bist nicht mit 100 Prozent bei der Sache und das merkt auch deine Partnerin. Oft weiß sie die Gründe nicht, sondern spürt, dass irgendetwas nicht wirklich in Ordnung ist. Selbstzweifel sind eine Folge, die sich dann nicht nur auf euer Sexleben, sondern auch auf eure Partnerschaft auswirken können!

Es ist daher äußerst wichtig, dass du bei Sorgen, Gedanken und Nöten mit deiner Partnerin sprichst. Oft ist geteiltes Leid halbes Leid und du hilfst ihr dabei, dich besser zu verstehen!

Methoden, um deine Gedanken auszuschalten

Wenn du es nicht schaffst, deine Gedanken beim Sex auszuschalten, kannst du es mit Methoden wie Meditation oder autogenem Training versuchen. Handelt es sich um ein ungelöstes Problem in eurer Partnerschaft, ist miteinander sprechen der Schlüssel zum Erfolg.

Ansonsten kann es unglaublich hilfreich sein, wenn du deinen schlechten Gedanken einen „Termin“ gibst. Nimm dir Zeit, ausgiebig darüber nachzudenken. Wenn du dann aber Zweisamkeit mit deiner Partnerin verbringen möchtest, haben deine Gedanken Sendepause.

Handy, Haustier, Mitbewohner – Störenfriede umgehen

Das Handy klingelt, die Katze springt aufs Bett oder der Mitbewohner platzt rein. Beim Sex sind solche Störungen ein wahrer Lustkiller. So lustig die niedliche Mietze auch ist, wenn sie deine Füße jagt, so sehr ruiniert sie auch die Stimmung im Bett. Der Abend eignet sich dann maximal noch für einen humorvollen Fernsehabend mit Lachen und Spaß.

Damit der Sex aber aufgrund solcher Störungen nicht dauerhaft zu kurz kommt, solltet ihr Vorkehrungen ergreifen. Denn wenn die Mietze einmal mitbekommen hat, wie viel Spaß es macht den Menschen im Bett zu ärgern, wird sie auch beim nächsten Mal wieder angreifen und euch stören.

Für mehr Ruhe im Bett sorgen

Bevor ihr euch miteinander vergnügt, solltet ihr eure Handys ausschalten. Wenn ihr zur seltenen Gattung von Menschen gehört, die noch über ein Festnetztelefon verfügen, zieht den Stecker oder legt den Hörer nebenhin. Klingeln, WhatsApp-Töne und Co. lenken ab und können den Sex dauerhaft ruinieren.

Und was ist mit frechen Haustieren? Die gehören beim Vergnügen nicht ins Schlafzimmer und sollten während dieser Zeit einfach die Zeit auf dem Sofa verbringen. Denn selbst wenn Mietz oder Bello nur mit großen Augen zuschauen, kann das schon zum Störfaktor werden.

Und gegen lästige Mitbewohner, Eltern oder andere Störfaktoren von außen, wirkt ein Schlüssel an der Tür Wunder. Wenn ihr Angst habt, dass Geräusche nach außen dringen, schaltet einfach romantische Musik ein oder lasst den Fernseher laufen. So bekommt draußen niemand mit, was bei euch gerade zur Sache geht.

Fazit: Viele Störfaktoren lassen sich im Handumdrehen umgehen – für ein besseres Sexleben

Oft sind es nur kleine Störfaktoren, die das Sexleben wahnsinnig stark beeinflussen. Schlechter Sex kann auf Dauer zu Beziehungsproblemen führen, daher solltest du rechtzeitig Vorkehrungen treffen. Ob miteinander reden, Hilfsmittel integrieren oder die Umgebung verändern, fast immer sind es nur kleine Tricks und Kniffe, die für mehr Spaß und Entspannung beim Sex sorgen können. Schlechter Sex ist nicht ausweglos, sondern kann im Handumdrehen oft verbessert werden!