Was ist Tantra? Alles über die Vorteile, Positionen und Ausübung

Sexuelle Lust wird in der tantrischen Lehre als die stärkste, vorhandene Energie des Menschen gesehen.

In diesem Artikel

Tantra wird fälschlicherweise oft als eine Variante des indischen Sexlebens bezeichnet, allerdings steckt hier was ganz anderes dahinter. Beim Tantra geht es darum eine Verbindung zu schaffen, bei der Sex nicht im Fokus steht. Geschlechtsverkehr und Orgasmen gehören zwar regelmäßig dazu, sind aber nicht der wichtigste Bestandteil des Tantras! Wir verraten dir, worum es bei dieser sinnlichen Praktik wirklich geht und wie Tantra in der Praxis funktioniert!

Sex auf Bewusstseinsebene

Beim Sex verschmilzt dein Körper mit dem deines Partners. Ihr fühlt euch einander nah, intim, wenn ihr Slow Sex praktiziert, kann es auch sehr, sehr innig werden. Tantra ist jedoch noch eine Stufe weiter, denn hier geht es darum, euer Bewusstsein miteinander zu verschmelzen.

Ihr rückt ab von der Realität und befindet euch nur noch in dem erlebten Moment. Die Aufmerksamkeit, die du zu geben hast, gehört nur noch deinem eigenen Körper (bei der tantrischen Masturbation) oder dem Körper deines Partners.

Im ersten Moment mag es sich anhören wie Hokuspokus, doch beim Tantra geht es darum, auf spirituelle Ebene zusammenzufinden. Denn die tantrische Philosophielehre besagt, dass alles zu einem verschmilzt!

Die Basis beim Tantra

Wenn du dich noch nie mit dem Thema Spiritualität beschäftigt hast, bist du damit nicht allein, wie diese Statistik zeigt. Gerade einmal drei Prozent der befragten gaben an, dass sie sich selbst als spirituell betrachten. Doch die Kunst des Tantra-Sex ist ein guter Grund, warum du in diese Welt einfach mal eintauchen solltest.

Das Ziel beim Tantra besteht darin, dass du mehr Bewusstsein für deinen Körper erlangen sollst. Du siehst deinen Körper nicht mehr nur von außen, sondern gleitest in ihn hinein und findest auf spiritueller Ebene heraus, was dich wirklich glücklich macht. Du lernst, noch besser auf deine Bedürfnisse zu hören, deiner Wahrnehmung zu folgen und kannst damit im glücklichsten Fall deinen Orgasmus intensivieren.

Volle Hingabe zwischen Paaren

Beim Tantra geht es aber nicht nur darum, deinen eigenen Körper auf einer geistigen Ebene kennenzulernen und dich neuen Sphären zu öffnen. Es geht auch darum, eine tiefe, auf anderer Basis stattfindende Verbindung zu deinem Partner zu schaffen.

Die Tantra-Lehre sieht vor, dass deine persönliche Energie mit der Energie deines Partners verschmilzt und das eben nicht nur auf physischer Ebene. Und diesen Status kannst du erst dann erlangen, wenn du dein Bewusstsein erweiterst, in dem du Seele, Geist und Körper miteinander verbindest.

Beim Tantra ist Sex tatsächlich nur ein Werkzeug, denn es gibt dir die Möglichkeit, deine eigenen Bedürfnisse zu erkennen. Durch die erotischen Gefühle gelingt es dir leichter, die geistige, seelische und körperliche Ebene als einen Kosmos wahrzunehmen und miteinander zu vereinen.

Voraussetzungen für tantrischen Sex kennenlernen

Der tantrische Sex braucht ein paar Voraussetzungen, damit er, nach der spirituellen Lehre, auch wirklich funktioniert. Das Ziel ist zunächst einmal, dir oder deinem Partner die größtmögliche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und auf eine spirituelle Ebene zu gelangen.

Übrigens: Du kannst natürlich tantrischen Sex genauso mit dir selbst genießen. Ob mit deinem Womanizer oder deinem Rabbit Vibrator, wenn du es schaffst, Verstand, Körper und Seele miteinander zu vereinen, spielt es keine Rolle, womit du dich vergnügst.

Die Vorbereitung für Tantra-Sex

Wenn ihr euch entschieden habt, den besonderen Weg des Tantra Sex zu gehen und diesen in der Praxis zu erforschen, solltet ihr euch auf das Ritual vorbereiten. Je entspannter ihr seid, desto intensiver und lustvoller kann die Erfahrung werden.

Einen ruhigen Tag nutzen

Ein ruhiger Tag verhilft euch zu größtmöglicher Entspannung, daher solltet ihr Tantra nicht nach einem stressigen Bürotag einplanen. Idealerweise plant ihr einen kompletten Tag, den ihr bereits mit einem ausgewogenen Frühstück beginnt, euch bei einem gemeinsamen Waldspaziergang vollkommen von Stress und Hektik befreit und im Alltag bereits nahe miteinander seid.

Durch die Nähe, die bei alltäglichen Begegnungen entstehen, baut ihr bereits eine intensivere Atmosphäre auf, die den folgenden Tantra Sex noch intensiver machen. Nehmt ein Bad, spaziert, sprecht miteinander, streichelt einander und fokussiert euch an diesem Tag schon ausschließlich auf euch.

Die Umgebung vorbereiten

Um beim Tantra-Sex eine andere Sphäre der Verbindung zu erreichen, braucht es eine erholsame und ruhige Umgebung. Störende Faktoren wie Laptop, Handy oder Fernseher werden ausgeschaltet und am besten sogar aus dem Raum entfernt.

Räumt das Zimmer auf, bezieht das Bett mit frisch gewaschener Lieblingswäsche. Je wohler ihr euch schon in eurer Umgebung fühlt, desto eher könnt ihr den Weg auf eine sinnliche Ebene gehen. Stellt eine Duftkerze auf und entscheidet euch für eine sanfte, nicht hektische Musik.

Die Tantra Massage als Vorspiel

Die intensive, erotische Massage gehört zu den wichtigsten Bestandteilen des Tantra. Erstaunlicherweise war es die Lehre des Tantra, die laut dieser Studie zuallererst auch die Klitoris als wichtiges Zentrum der weiblichen Lust eingebunden hat. Im Kamasutra beispielsweise gehörte die weibliche Yoni, wie dein Geschlecht in der tantrischen Lehre genannt wird, nicht zu den berücksichtigten und wichtigen Körperbereichen.

Die Tantra Massage dient dazu, dass die Energieströme eurer Körper aus den Zentren gelockt und durch den Körper fließen. Auf diese Weise wird eine intensive Energie freigesetzt, die erotisierend auf eure Sinne wirkt. Sexuelle Lust wird in der tantrischen Lehre als die stärkste, vorhandene Energie des Menschen gesehen. Erst wenn der Zustand sinnlicher Ekstase erreicht ist, kommt es zum eigentlichen Sex.

So funktioniert die Tantra-Massage

Für eine Tantra-Massage ist es wichtig, dass ihr euch in eurer Umgebung vollkommen wohlfühlt. Die Massage beschränkt sich nicht auf den Intimbereich, sondern umfasst den gesamten Körper. Das Ziel ist nicht, dass dein Partner einen Orgasmus bekommt, sondern seinen Körper und seine erotischen Bedürfnisse intensiv spürt.

Euer Bewusstsein soll durch die tantrische Massage erweitert und auf den folgenden Geschlechtsverkehr vorbereitet werden. Bei der Yoni-Massage wird die Vagina sowohl von innen als auch von außen intensiv massiert, bei der Lingam Massage der Penis des Mannes.

Wichtig: Der Orgasmus ist nicht verboten und sollte keinesfalls von euch unterdrückt werden. Kommt es zum Höhepunkt, genießt ihn, lasst die Energie der Sexualität durch euch fließen.

Bei der Massage selbst ist alles erlaubt, was euch beiden gefällt. Sanftes reiben, drücken, streicheln oder der Einsatz von Massagestäben, Vibratoren und Masturbatoren – ihr entscheidet, was euch gefällt.

Tipp: Wenn ihr der tantrischen Lehre folgen wollt, massiert einander abwechselnd, aber nicht gleichzeitig, damit jeweils ein Part sich vollkommen auf die sinnlichen Berührungen und auf die eigenen Gefühle fokussieren kann.

Die Yoni-Massage

Bei der Yoni-Massage wird sich ausschließlich auf das weibliche Geschlecht, die Yoni, fokussiert. Die Stimulation kann sehr vielfältig stattfinden, jedoch immer, ohne direkt den Orgasmus zu fokussieren. Kreisende Bewegungen, leichtes Klopfen, aber auch Vibrationen durch einen G-Punkt Vibrator oder einen Druckwellenvibrator sind erlaubt. Wichtig ist, den Fokus nicht nur auf die Klitoris zu setzen, sondern auch Schamlippen, Scheideneingang und Venushügel zu integrieren. Durch einen Schamlippenspreizer lässt sich die Yoni noch weiter öffnen und zur Massage vorbereiten.

Die Lingam-Massage

Bei der Lingam-Massage wird der Penis in den Fokus gerückt. Auch hier ist das Ziel nicht die Ejakulation, sondern die ganzheitliche Verwöhnung des Penis, der Hoden, des Dammes und auch des Venushügels. Durch das zärtliche Massieren des Penis ohne Druck, können Männer sogar lernen, ihren Orgasmus zu verzögern. Durch diese Verzögerung kann der Höhepunkt intensiviert werden, er ist aber kein zwingendes Erlebnis der Lingam-Massage. Sie kann auch als Vorbereitung für den folgenden Tantra-Sex genutzt werden.

Tantra Sex gemeinsam erleben

Sex ist nicht zwingend das Resultat beim Tantra. Ihr könnt einander auch mit den Händen verwöhnen, mit euren Körpern, durch Massagen und intensive Berührungen. Doch die Verbindung beim Geschlechtsverkehr ist natürlich ebenfalls möglich.

Wenn ihr euch für Sex entschieden habt, nehmt das Tempo raus. Slow Sex zu praktizieren bedeutet, sich vollkommen auf eure Gefühle zu verlassen, den Drang und den Trieb nach Schnelligkeit aber zu ignorieren.

Streichelt einander beim Sex, verschmelzt miteinander, fühlt den Körper des anderen und fokussiert euch nicht nur auf Penis und Vagina bzw. Lingam und Yoni. Mit einem Paarvibrator könnt ihr eure Gefühle noch stärker intensivieren.

Gleitet ineinander, lasst das Sextoy sanft vibrieren und bewegt euch nicht. Stattdessen fokussieren sich eure Hände auf andere Bereiche des Körpers. Streichelt euch an Armen, Beinen, im Nacken, an den Wagen, an Brüsten, Rücken und Po.

Stellungen für Tantra-Sex

Grundsätzlich ist jede Stellung für tantrischen Sex geeignet, denn es kommt hier nicht auf akrobatische Meisterleistungen an, sondern auf sinnliches Beisammensein. Allerdings gibt es aus der indischen Tantra-Lehre ein paar Positionen, die sinnbildlich für die Verschmelzung eurer Körper stehen und die ihr gern einmal ausprobieren könnt. Das Ziel ist, dass ihr in dieser Stellung lange verharren und eure Energien fließen lassen könnt.

Die Scherenstellung (Tiryakasana)

Du und Dein Partner liegt in dieser Stellung beide auf der Seite, das Gesicht einander zugewandt. Ihr schiebt je ein Bein zwischen die Oberschenkel eures Partners und bringt eure Brust möglichst nah zusammen. Dein Partner kann nun in dich eindringen, oft auch nur mit der Spitze seines Penis. Durch das enge Zusammenrücken könnt ihr einander halten und sehr lange in dieser Position verharren.

Die umgekehrte Missionarsstellung (Purushayita)

In dieser Position befindest du dich als Frau auf deinem Partner. Anfangs erinnert diese Position an die Reiterstellung, allerdings bleibst du nicht auf deinem Partner sitzen, sondern legst dich, nachdem er eingedrungen ist, ebenfalls hin. So bringt ihr eure Bäuche und Brust eng zusammen und könnt lange in dieser Position verbleiben.

Der Lotussitz (Upavishta)

Bei dieser Position nimmt der männliche Part im Lotussitz (auch als Schneidersitz bekannt) Platz und die Frau setzt sich auf die männlichen Oberschenkel. Die Beine werden um seinen Rücken geschlungen. Der Vorteil in dieser Stellung ist, dass der Penis weniger stark gereizt wird und ihr in der Lage seid, seinen Orgasmus zu verzögern.

Tantra ohne Partner

Auch ohne Partner musst du auf tantrisches Vergnügen nicht verzichten. Gehörst du zu jenen, die als Single häufig masturbieren und dabei meist schnell zur Sache kommen? Wenn du einmal mit dir selbst Tantra erleben möchtest, solltest du genau hier eine Änderung reinbringen. Beim Tantra ist es nicht der schnelle Höhepunkt, der im Fokus steht. Hier geht es darum, deine Energien zu spüren und dich auf ein intensives Lusterlebnis einzulassen.

Durch Meditation zur dir selbst finden

Eine Studie zeigt, dass Meditation in der Lage ist, oxidativen Stress, Ängste und Depressionen abzubauen. Daher gehört diese Form der Selbstentspannung zu den optimalen Vorbereitungen, wenn du dich selbst mit Tantra Sex beglücken möchtest. Die Meditation dient der Erdung, du schüttelst Stress und Alltagssorgen von dir ab, um dich auf das kommende Erlebnis vorzubereiten.

Massage für die Sinne

Für eine erotische Massage brauchst du nicht zwangsläufig einen Partner. Auch allein kannst du dich, mit einem angenehm duftenden Massageöl, der glücklichen Stimulation deiner Hände hingeben. Fokussiere dich nicht auf dein Geschlecht, sondern massiere deine Arme, deine Beine, deine Finger und Füße, deinen Bauch, deinen Nacken und alle Körperbereiche, an die du selbst hinlangst.

Schließe deine Augen, konzentriere dich auf den sanften Fluss der Energien, die von deinen Fingern ausgelöst werden. Verwende verschiedene Massagetechniken, von Klopfen bis Drücken ist alles erlaubt, was dir gefällt.

Intensive Masturbation

Viele Menschen sind bei der Masturbation schnell, um den ersehnten Höhepunkt zu bekommen. Doch diesmal nimmst du dir alle Zeit der Welt und schenkst deinem Intimbereich sehr viel mehr Aufmerksamkeit als sonst.

Du kannst natürlich Sextoys verwenden, doch stelle die Vibration deines Satisfyer diesmal auf eine softe Stufe und taste dich langsam vor. Massiere deine Schamlippen währenddessen sanft mit den Fingern als Mann widme dich deinem Perineum, deinen Hoden, auch deinem Po.

Höre dabei auf deine Gefühle. Gefällt dir das Streicheln am Po, verharre damit, weite es aus, schenke dir diesen Moment der Lust. Der Orgasmus ist bei dieser Form der Masturbation nur ein Beiwerk, aber nicht das Ziel. Das Ziel besteht darin, auf einer anderen Ebene mit dir selbst zu verschmelzen.

Die wichtigsten Tipps für ein sinnliches Tantra-Erlebnis

Ob allein oder mit deinem Partner, Tantra ist ein Erlebnis für die Sinne und kann dir eine ganz neue Verschmelzung deiner Sinne ermöglichen. Die wichtigsten Tipps, die du beim Tantra kennen solltest, haben wir für dich zusammengefasst.

1. Achte stets auf deine Atmung

Beim Tantra ist tiefes, gleichmäßiges Atmen ein wichtiger Bestandteil. Durch den Fokus darauf machst du es möglich, im Moment zu verharren und dich vollkommen auf dich selbst zu konzentrieren. Versuche ein gleichmäßiges Atemschema zu nutzen. Atme in den Bauch hinein, fühle den Atemfluss, der durch dich hindurchgleitet, dich mit neuer Energie füllt.

2. Nackt sein ist keine Pflicht

Beim Tantra ist es nicht verpflichtend, dass du vollkommen nackt bist. Wenn du dich begleitet wohlerfühlst, ist das natürlich erlaubt. Denn am wichtigsten ist es, dass du dich bei deinem Tantra-Erlebnis vollkommen wohlfühlst. Ist dir Nacktheit unangenehm, schlinge zum Beispiel ein weites Baumwolltuch um dich, was dich einhüllt und dir Sicherheit gibt.

3. Genieße mit all deinen Sinnen

Die Sinnlichkeit ist beim Tantra von hoher Wichtigkeit. Je mehr Sinne du ansprichst, desto intensiver wird das Ergebnis. Der sanfte Duft einer Kerze, sinnliche Musik oder auch Geräusche sprechen deine Sinne an. Hinzu kommen die Berührungen deines Partners oder durch deine eigenen Hände. Wenn du möchtest, kannst du deine Sinneswahrnehmung intensivieren, indem du eine Augenmaske trägst.

4. Entschleunigt einander

Ein verlangsamtes Tempo ist beim tantrischen Sex und beim Vorspiel von hoher Wichtigkeit. Lasst euch nicht von der Welle der Lust hinreißen, sondern kontrolliert euch, gebt euch den langsamen Streicheleinheiten und sanften Berührungen hin. Am Ende wartet ein unglaublich intensiver Höhepunkt der Sinne auf euch.

Der Orgasmus beim Tantra

Bei solch intensiver, sexueller und sinnlicher Stimulation ist ein Orgasmus nicht verwunderlich. Doch je mehr ihr versucht, die sexuelle Ekstase zu kontrollieren, den Orgasmus hinauszuzögern, desto intensiver kann es sich am Ende anfühlen. Wenn es während einer Lingam- oder Yoni-Massage dennoch passiert, lasst es zu, brecht eure Liebesreise aber nicht ab, sondern geht weiter aufeinander an.

Sextoys, die euren Tantra-Sex bereichern

Beim Tantra geht es in erster Linie darum, auf einer spirituellen Eben mit deinem Partner zu verschmelzen. Ihr könnt aber, zur noch intensiveren Stimulation, Hilfsmittel und auch Sexspielzeuge nutzen, die sich in das Spiel einbringen lassen. Auch bei der Selbstbefriedigung kannst du entsprechende Hilfsmittel nutzen, um dich zu massieren und zu stimulieren.

Das Sex-Kissen

Das Sex-Kissen ist beim Tantra Sex ein ideales Hilfsmittel, wie du den Körper deines Partners oder deinen eigenen Körper auf eine intensive Massage vorbereitest. Durch den angehobenen Po wird es noch leichter, die Energien durch deinen Körper fließen zu lassen. Berührungen im Intimbereich wirken intensiver, da du deine Vagina hervorreckst, sie offen präsentierst und dich fallenlassen kannst.

Der Massagestab

Ein Massagestab ist nicht nur für die Stimulation deines Intimbereichs geeignet, sondern auch, um sanfte Wellen durch deinen ganzen Körper zu schicken. Stimuliere dich oder deinen Partner mit einem sanft vibrierenden Massagestab, um seine lustvollen Energien in den Fluss zu bringen. Auch für die Lingam- und Yoni-Massage ist dieser natürlich gut geeignet.

Gleitgel für intensive Vereinigung

Wenn ihr euch für Tantra Sex entschieden habt, wird dieser länger dauern als der Quickie zwischendurch. Ein angenehmes Gleitgel erhöht euer Vergnügen und ermöglicht es euch, lange miteinander zu verschmelzen, ohne dass die Haut unangenehm aneinander reibt. Massiert das Gleitgel in euren Intimbereich ein, verwöhnt euch damit, praktiziert die Nutzung sinnlich und intensiv.

Massageöl für die Sinne

Bei eurer Tantra-Massage sind Massageöle eine ideale Möglichkeit, um die Stimmung noch stärker anzufachen. Sinnliche Düfte wie Jasmin, Ylang-Ylang oder auch Citrus-Düfte können eure Stimmung beeinflussen, euch noch tiefer in die Entspannung holen und dafür sorgen, dass ihr ein einmaliges Erlebnis miteinander teilt.

Fazit: Probiert es aus, allein oder zu zweit

Tantra ist herrlich und auch wenn du nicht spirituell angehaucht bist und mit Esoterik schon gar nichts anfangen kannst, lass dich auf diese Form der Sinnesreise einfach mal ein. Ob allein, bei der Masturbation oder mit deinem Partner, Tantra ermöglicht dir eine ganz neue Form der Sinnlichkeit, bei der du dich und deinen Partner besser kennenlernen kannst. Beschleunigung spielt in der heutigen Welt eine so große Rolle, dass es viele Frauen und Männer als überwältigend empfinden, wenn sie sich gegenseitig oder miteinander einfach mal entschleunigen können.