Funktionieren Penispumpen?

8 FAQs zu Anwendung, Dauer der Ergebnisse, Risiken und mehr

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In diesem Artikel

Du liegst gerade mit Deiner Partnerin/Deinem Partner im Bett und es wird so richtig schön heiß: Feuchte Küsse, intensives Streicheln, hier und da ein wenig Oralsex und auch ein Sextoy für Paare darf nicht fehlen. Alles läuft also wie am Schnürchen, doch als Deine Liebste/Dein Liebster Dir ein Kondom überziehen will, ist plötzlich tote Hose angesagt.

Dein bestes Stück will sich auf einmal nicht mehr erheben, obwohl Du eigentlich voll in Fahrt bist. Die Luft ist nun natürlich raus und an Vaginal- oder Analsex ist nicht mehr zu denken.

Vor dieser oder ähnlichen Situationen fürchten sich viele Männer. Denn wenn „er“ nicht kann, bedeutet dies für viele einen Verlust der Männlichkeit und große Scham. Dabei ist die sogenannte „erektile Dysfunktion“ gar nicht so selten.

Laut einer Kölner Studie aus dem Jahre 2000, im Rahmen derer die Angaben von 4489 Männern verschiedenen Alters ausgewertet wurden, leiden 19,2 % an Impotenz. Je höher das Alter, umso häufiger tritt die Dysfunktion übrigens auf. So lag der Prozentsatz bei Männern zwischen 30 und 39 Jahren nur bei 2,3 %, bei 70- bis 80-Jährigen dahingegen bereits bei 53,4 %.

Falls Du also mal „keinen hochkriegst“, musst Du Dich sicherlich nicht schämen. Zunächst kann es auch nur eine einmalige Sache sein, beispielsweise weil Du sehr gestresst bist. Falls es sich jedoch um ein medizinisches Problem handelt, was zuvor mit einem Arzt abgeklärt werden sollte, gibt es einige vielversprechende Möglichkeiten, Deinem Anhängsel ein wenig auf die Sprünge zu helfen.

Ob Penispumpen zu diesen Möglichkeiten zählen, möchten wir in diesem Artikel abklären.

1. Was genau ist eine Penispumpe?

Eine Penispumpe ist ein längliches Gerät, welches über ein zumeist durchsichtiges, zylinderförmiges Gefäß verfügt, in welches Dein Penis eingeführt und welches eng an Deinen Körper gedrückt wird. Darüber hinaus besitzen die meisten Pumpen einen Schlauch am anderen Ende des Zylinders sowie eine Vorrichtung zur Bedienung wie beispielsweise einen Ballon oder einen Scherengriff.

Mittels Schlauch und Griff wird Luft aus dem Zylinder gesaugt, sodass im Inneren ein Vakuum entsteht. Dies bewirkt wiederum, dass Blut in die Schwellkörper Deines Penis fließt und dieser sich hierdurch aufrichtet sowie hart wird. Nimmst Du die Pumpe nun ab und stülpst unter Umständen noch einen Penisring über Dein bestes Stück, dann ist dieses mehr als bereit für lustvollen Vaginalsex, aufregenden Analsex oder heißen Oralsex.

Das Prinzip von Penispumpen ist also relativ einfach. Dennoch gibt es unterschiedliche Modelle, dies sich jedoch nur in ihrer Ausstattung, jedoch nicht in ihrer Wirkweise unterscheiden.

Diese Arten von Penispumpen können unterschieden werden:

  • Modelle mit elektrischer Ansaugfunktion
  • Modelle mit manuellen Pumpen
  • Modelle mit digitaler Druckanzeige
  • Modelle mit integrierten Penismanschetten
  • Modelle, in die Wasser gefüllt wird

2. Für wen und was sind Penispumpen geeignet?

Bei Erektiler Dysfunktion

Penispumpen sind vor allem für Männer mit erektiler Dysfunktion geeignet, deren Penis also auf natürlichem Wege nicht ausreichend hart wird oder bleibt und die daher keinen erfüllenden Geschlechtsverkehr mehr mit ihrer Partnerin/ihrem Partner haben können. Durch die Penispumpe fließt wieder genügend Blut in ihre Schwellkörper, sodass Sex für einen gewissen Zeitraum im Normalfall problemlos möglich ist.

Was genau ist eine erektile Dysfunktion?

Eine erektile Dysfunktion liegt vor, wenn der Penis eines Mannes nicht ausreichend steif wird und eine Penetration von Vagina oder Anus daher nicht möglich ist. Darüber hinaus muss ein Zeitelement hinzutreten. Falls ein Mann also nur unregelmäßig mal „nicht kann“, beispielsweise weil er Stress im Beruf oder Alkohol getrunken hat, liegt noch keine Impotenz vor.

Die Ursachen für eine erektile Dysfunktion sind vielfältig, denn damit es zu einer Erektion kommt, sind verschiedene körperliche Abläufe nötig, von einer ausreichenden Blutzufuhr über eine Ausschüttung von Hormonen bis hin zu korrekt funktionierenden Schwellkörpern und einer ausreichenden Libido.

Beispiele für Ursachen von Impotenz sind:

  • Diabetes,
  • Bluthochdruck,
  • Adipositas,
  • Gefäßkrankheiten wie Atherosklerose,
  • bestimmte Medikamente wie Psychopharmaka,
  • Testosteronmangel,
  • Verletzungen am Rückenmark,
  • Operationen im Beckenbereich wie die Entfernung der Prostata,
  • Rauchen,
  • exzessiver Alkoholkonsum etc.

Wenn Du bei Dir also Anzeichen von Impotenz feststellst, solltest Du unbedingt einen Urologen Deines Vertrauens aufsuchen und abklären lassen, welche Ursachen vorliegen. Unter Umständen sind diese ganz harmlos, sodass Du mit einfachen Hilfsmitteln wie einer Penispumpe zukünftig auch ganz ohne Medikamente oder Operation wieder eine harte Erektion bekommen kannst.

Penispumpen kommen aber nicht nur im Falle von Impotenz, sondern unter Umständen auch bei anderen Auffälligkeiten rund um den Penis zum Einsatz, ohne dass sie jedoch speziell hierauf zugeschnitten sind.

Bei vorzeitigem Samenerguss

Ein Einsatzgebiet wäre beispielsweise der vorzeitige Samenerguss. Dies bedeutet, dass ein Mann zu früh zum Orgasmus kommt und seine Partnerin/sein Partner hierdurch keine Chance hat, ihrerseits/seinerseits einen befriedigen Höhepunkt zu erreichen. Wenn dies häufiger passiert und hierdurch Leidensdruck auf einer oder beiden Seiten entsteht, sollte gehandelt werden.

Eine Idee wäre etwa das Training mit einer Penispumpe. Diese kann bei Männern ohne erektile Dysfunktion einerseits per se eine härtere Erektion und längere Ausdauer bewirken; andererseits wird der Penis in einen Hohlzylinder eingeführt und dort steif. Berührungen oder gar eine Ejakulation sind jedoch nicht vorgesehen. Wer dies häufiger ausprobiert, kann also seinen Penis sowie sein Hirn auf eine berührungslose Stimulation ohne Ejakulation hin trainieren.

Bei „Induratio penis plastica“

Helfen können Penispumpen auch bei der sogenannten „Induratio penis plastica“, auch Peyronie-Krankheit genannt. Hierbei bildet sich beispielsweise durch einen Sex- oder Sportunfall Narbengewebe im Penis, woraufhin sich dieser bei jeder Erektion stark krümmt. Dies kann äußerst schmerzhaft sein, sodass an befriedigenden Sex nicht zu denken ist. Mithilfe einer Penispumpe kann das Narbengewebe gedehnt und flexibler gemacht werden, sodass eine (aufrechte) Erektion wieder möglich ist.

Als Sextoy und im Bereich des BDSM

Vakuumpumpen sind zudem willkommene Gäste beim Liebesspiel und werden von einigen Paaren als eine Art Sextoy genutzt. So ist es beispielsweise möglich, dass Deine Partnerin/Dein Partner die Pumpe bedient und dazu verwendet, Dich Stück für Stück anzuheizen. Gerade dann, wenn Dein Glied so richtig auf Touren kommt, lässt sie/er den Druck aus der Pumpe, wie gemein!

Auch im Bereich des BDSM hat das Gerät bereits Liebhaber gefunden; hier vor allem zur Ausübung von „Cock and Ball Torture“. Bei dieser Sexualpraktik werden Penis und Hoden gequetscht, getreten oder anderweitig durch Schmerzen stimuliert. Es versteht sich von selbst, dass bei solchen Praktiken höchste Vorsicht geboten ist.

Einige Männer nutzen Penispumpen auch, weil sie ihren Penis verlängern möchten. Hierfür ist die Pumpe jedoch nicht ausgelegt.

3. Wie wendet man eine Penispumpe richtig an?

Die Nutzung einer Penispumpe bestimmt sich zunächst danach, ob sie elektronisch oder manuell funktioniert. Außerdem muss in einige Modelle Wasser eingefüllt werden. Lies Dir also vor der Verwendung die Gebrauchsanweisung des jeweiligen Herstellers gut durch. Im Normalfall ist die Nutzung einer Vakuumpumpe jedoch nicht schwer und gestaltet sich wie folgt:

  1. Wenn Du magst, kannst Du Deine Schamhaare zuvor abrasieren oder zumindest etwas stutzen. Ansonsten kann es passieren, dass sich Härchen am Eingang des Kunststoffzylinders verfangen und es daher unangenehm ziept. Eine Rasur ist aber kein Muss.
  2. Führe nun Deinen schlaffen Penis in den Zylinder ein und schiebe ihn so weit nach vorne, bis der Eingang der Penispumpe Deinen Unterkörper berührt. Es sollte keine Luft mehr eindringen können.
  3. Kreiere nun einen Unterdruck im Zylinder, indem Du beispielsweise den Ballon betätigst oder die elektrische Pumpe einschaltest. Nun sollte Blut in Deinen Penis fließen; er sollte hierdurch größer und härter werden.
  4. Wenn Deine Erektion ausreichend groß ist, dann nutze – falls vorhanden – eine der mitgelieferten Manschetten und stülpe sie über Deinen Penis. Schiebe die Manschette bis zur Peniswurzel. Dies sorgt dafür, dass das Blut in Deinem Penis nicht gleich wieder zurückfließt.
  5. Löse dann das Vakuum auf, indem Du auf das Ablassventil drückst. Wichtig! Betätige das Ablassventil auch, wenn Du Dich während des Vorgangs unwohl fühlst oder wenn Du Schmerzen hast.
  6. Entferne nun die Penispumpe komplett. Falls im Lieferumfang Deines Modells keine Manschetten enthalten sind, kannst Du jetzt auch einen herkömmlichen Penisring anlegen, um die Erektion besser halten zu können. Dies ist ebenfalls kein Muss, jedoch hilfreich.
  7. Nun kann der Spaß beginnen! Beachte jedoch, dass Du die Manschette/den Penisring nicht länger als 30 Minuten tragen solltest (inklusive Nutzungszeitraum der Penispumpe).

4. Wie lange hält die Erektion an?

Bitte beachte, dass eine Penispumpe keine Wunderwaffe ist. Üblicherweise kannst Du damit rechnen, dass Du für etwa 30 Minuten eine Erektion haben wirst, die für Geschlechtsverkehr ausreicht.

Die Dauer des Effekts ist jedoch von vielen Faktoren abhängig, sodass 30 Minuten hier lediglich ein Anhaltspunkt sein sollen. Es kommt auch darauf an, wie stark Deine erektile Dysfunktion ausgeprägt ist, ob Du nervös oder gestresst bist, ob Du Alkohol getrunken hast oder Medikamente nimmst und wie erregt Du gerade bist.

Wie oben bereits erwähnt, sollte zudem eine eventuell genutzte Penismanschette nach 20 bis 30 Minuten abgenommen werden, sodass das Blut dann wieder aus dem Penis hinausläuft. Auch dies führt zu einem schnelleren Erschlaffen Deines Kameraden.

Bitte setze Dich nicht unter Druck, denn auch das kann einer Erektion abträglich sein. Sex besteht nicht nur aus Penetration. Falls Dein bestes Stück während des Liebesspiels also ein wenig erschlafft, dann nutze beispielsweise einfach einen Druckwellenvibrator, um Deine Liebste zum Orgasmus zu bringen.

Wenn Dein Penis während des Liebesspiels erschlafft, ist es zudem möglich, Dein Gegenüber zunächst oral oder mit einem Dildo zu verwöhnen und dann die Penispumpe erneut anzuwenden, um mit dem Geschlechtsverkehr fortfahren zu können. Dies mag zunächst vielleicht nicht sehr erotisch klingen. Doch ein liebender Partner/eine liebende Partnerin wird Verständnis zeigen. Zudem mögen gerade Frauen es, wenn Sex nicht nur nach dem „Rein-Raus-Verfahren“ stattfindet. Es eröffnen sich also viele neue, befriedigende Möglichkeiten!

5. Können Penispumpen gefährlich sein?

Solange Du Deine Penispumpe ordnungsgemäß verwendest, Deinen Penis nicht länger als nötig im Zylinder lässt und die Nutzung sofort abbrichst, wenn sich Dein bestes Stück komisch anfühlt oder Du Schmerzen hast, ist die Verwendung von Vakuumpumpen im Normalfall unkompliziert und nicht gefährlich.

Nur in seltenen Fällen oder bei unsachgemäßer Handhabung treten Probleme auf. Beispielsweise entwickelte ein 38-jähriger Mann eine Hautnekrose, nachdem er die Penispumpe sechs Stunden am Stück genutzt hatte.

Du solltest außerdem bedenken, dass eine künstlich erzeugte Erektion unter Umständen nicht mit einer „normalen“ vergleichbar ist. So kann sich Dein Penis lila verfärben und normalerweise wird er auch nicht so warm wie bei einer „echten“ Erektion. Dies sind jedoch weithin unproblematische Begleiterscheinungen.

Weitere Nebenwirkungen können sein:

  • Taubheitsgefühle
  • Blutergüsse
  • Schwellungen
  • Ausbleibende Ejakulation
  • Schwierigkeiten, einen Orgasmus zu erreichen
  • Penis wird vor allem am Schaft nicht richtig hart
  • Mangelnde Erotik, da zunächst Penispumpe eingesetzt werden muss

Beachte außerdem, dass Penispumpen unter Umständen für Männer, die Blutverdünner einnehmen oder die an Durchblutungsstörungen oder Blutkrankheiten wie etwa Sichelzellenanämie leiden, nicht geeignet sind. Sprich in diesen und ähnlichen Fällen am besten mit Deinem Arzt/Deiner Ärztin, ob Du eine Vakuumpumpe gefahrlos verwenden kannst.

6. Wie oft darf ich Penispumpen anwenden?

Solange Du das Zeitlimit von 30 Minuten pro Anwendung einhältst und die Erektionshilfe korrekt nutzt, kannst Du sie auch mehrmals pro Tag über Deinen Penis stülpen. Allerdings raten wir von einer exzessiven Nutzung ab, da das Gewebe und die Blutgefäße in Deinem besten Stück in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.

7. Funktionieren Penispumpen wirklich?

Es kommt darauf an, was Du mit der Penispumpe vorhast.

Für eine (härtere) Erektion

Falls Du an erektiler Dysfunktion leidest und eine Penispumpe dazu benutzen möchtest, Deinem Partner einen kleinen Kickstart zu geben, dann haben wir gute Nachrichten: Die Erektionshilfen werden regelmäßig ärztlich verordnet und wissenschaftliche Studien belegen ebenfalls, dass Vakuumpumpen effektiv sind:

Eine Zusammenfassung wissenschaftlicher Untersuchungen zur Effektivität von Penispumpen nach einer Prostataentfernung bestätigt die Sicherheit, Verträglichkeit, Effektivität sowie die Vorteile der Nutzung einer Penispumpe nach einer Prostataoperation.

Einer Studie aus dem Jahre 1991 zufolge, im Zuge derer die Wirksamkeit von Penispumpen bei erektiler Dysfunktion über einen Zeitraum von zwölf Monaten untersucht wurde, konnten 87 % der Studienteilnehmer mithilfe der Pumpe zufriedenstellende Erektionen erzeugen und befriedigenden Sex mit ihren Partnern/Partnerinnen haben.

Darüber hinaus sind Penispumpen auch deshalb empfehlenswert, da sie bei korrekter Anwendung kaum Nebenwirkungen haben und trotzdem bei vielen Männern zum Ziel führen.

Medikamente oder Operationen zur Behandlung einer erektilen Dysfunktionen sind dahingegen häufig an nicht zu unterschätzende gesundheitliche Risiken geknüpft.

Auch der Kostenfaktor von Medikamenten und OPs sollte nicht unterschätzt werden. Penispumpen sind dahingegen schon für Preise unter 100 Euro erhältlich. Die Kosten können sogar, anders als beispielsweise im Falle von Viagra, von der Krankenkasse übernommen werden.

Zur Penisverlängerung

In vielen Werbeanzeigen und -videos wird behauptet, dass Penispumpen auch zur Penisverlängerung genutzt werden können. Obwohl oben genannte Studie ebenfalls ermittelte, dass Vakuumpumpen die Penisgröße nach einer Prostataentfernung aufrechterhalten können, wird jedoch nie von einer Penisvergrößerung gesprochen. Wissenschaftliche Beweise fehlen also.

Da viel Blut in den Penis gelangt und dieser während der Nutzung der Pumpe auch leicht anschwillt, kann Dein Penis tatsächlich etwas größer oder länger wirken. Diese Transformation ist jedoch keinesfalls von Dauer. Du könntest vielleicht ein wenig mehr Umfang oder Länge hinzugewinnen, wenn Du das Gerät oft benutzt und Deinen Penisschaft so regelmäßig dehnst. Dies kann jedoch zu Rissen in den Blutgefäßen führen oder Verletzungen des Bindegewebes verursachen, sodass Dein Penis im schlimmsten Fall zukünftig noch weniger hart werden kann.

Bitte verabschiede Dich also von der Idee, dass eine Penispumpe Dein Gemächt größer oder länger zaubern könnte. Was auch immer die Werbung sagt, Penispumpen sind hierfür nicht geeignet.

Gegen die Peyronies-Krankheit

In einer wissenschaftlichen Studie aus dem Jahre 2010 nutzten 31 Patienten, die an der Peyronie-Krankheit litten, über zwölf Wochen hinweg zweimal täglich Penispumpen für jeweils zehn Minuten. Nach dem Nutzungszeitraum zeigte sich bei 21 Männern eine Begradigung des Penis zwischen 5-25°. Allerdings stellten sieben Teilnehmer keinerlei Veränderung fest und drei Männer berichteten sogar, dass sich ihr Zustand verschlimmert hätte.

Aufgrund der überwiegend positiven Ergebnisse ist also festzustellen, dass eine Penispumpe im Falle der Peyronies-Krankheit hilfreich sein kann. Wenn Du an dieser Krankheit leidest, dann solltest Du jedoch eng mit einem Arzt zusammenarbeiten, wenn Du eine Penispumpe zur Verbesserung der Symptome einsetzen willst, denn Nebenwirkungen sind nicht auszuschließen.

Als Trainingsgerät für längeres Stehvermögen

Wenn Du häufig zu früh kommst und Deine Freundin/Dein Freund bereits genervt und wild gestikulierend das Schlafzimmer verlassen hat, wird es höchste Zeit, Dein Stehvermögen zu trainieren. Hierzu solltest Du Dich und Deinen Penis zunächst ohne Gegenüber in Wallung versetzen, Dich jedoch zurücknehmen, kurz bevor Du kommst. Je öfter Du es schaffst, Dich und Deinen Kameraden zu zügeln, desto leichter wird es auch beim echten Geschlechtsverkehr.

Mit einer Penispumpe lässt sich diese Durchhaltetaktik durchaus trainieren, denn durch das Gerät wird Dein Glied steif, ohne dass es jedoch beispielsweise durch Oralverkehr weiter stimuliert wird. Außerdem fühlen sich durch Penispumpen erzeugte Erektionen oftmals nicht ganz echt an, sodass es Dir unter Umständen leichter fällt, nicht zum Orgasmus zu kommen.

Andererseits ist das Gefühl, wenn Dein Penis in dem Zylinder steckt, eben nicht mit einer Vagina oder einem Anus vergleichbar. Ein vorzeitiger Samenerguss wäre also immer noch möglich, sobald Du wieder mit einem echten Mann/einer echten Frau im Bett liegst.

Wir können also keine Garantie aussprechen, dass sich Dein Stehvermögen durch das Training mit einer Penispumpe wirklich verbessert. Außerdem sind die Geräte hierauf nicht ausgelegt und es drohen Blutergüsse oder andere Nebenwirkungen, wenn Du Deine Pumpe zu oft nutzt.

Unter Umständen wäre daher beispielsweise eine STU von Fleshlight hilfreicher für Dich.

Zum Vergnügen

Ob eine Penispumpe Dir und Deinem Partner/Deiner Partnerin sexuelles Vergnügen verschafft, ist natürlich eine ganz individuelle Angelegenheit. Da die Geräte jedoch nicht so teuer sind, kannst Du es einfach mal auf einen Versuch ankommen lassen.

8. Was sind Alternativen zu Penispumpen?

Manchmal reicht es schon, sich beim Sex ausreichend Zeit zu lassen, dem Partner/der Partnerin zu vertrauen oder weniger zu rauchen, um Dein bestes Stück auf Touren zu bringen. Wenn derartige Methoden nicht weiterhelfen, kommen häufig Pillen ins Spiel oder es wird an eine OP gedacht.

Diese Alternativen zu Penispumpen sind allerdings viel risikoreicher. Vakuumpumpen stellen also bereits eine gute Alternative dar und können beispielsweise mit Penisringen kombiniert werden.

Hier eine Übersicht zu den wichtigsten Penispumpen-Alternativen:

  • Slow-Sex
  • Penisringe
  • Penishüllen
  • Ausdauerübungen
  • Änderung des Lebensstils
  • Einnahme von Medikamenten; Salben
  • Psychotherapie
  • Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT)
  • Operative Eingriffe wie Schwellkörperimplantate, Penisverlängerung

Fazit – Halten Penispumpen, was sie versprechen?

Wer eine Penispumpe dazu nutzen möchte, seinem Penis zu einer Erektion zu verhelfen, der hat in dem Gerät eine günstige, einfach zu bedienende und effektive Methode gefunden, die noch dazu wenig Nebenwirkungen aufweist.

Bei anderen Krankheitsbildern kann eine Vakuumpumpe unter Umständen unterstützend wirken. Dies sollte jedoch ärztlich betreut werden.

Im Falle des Wunsches nach einem größeren Gemächt kann jedoch auch die beste Pumpe nicht nachhaltig helfen. Da dies jedenfalls von seriösen Firmen aber auch nicht versprochen wird und der Fokus von Penispumpen eindeutig auf erektilen Dysfunktionen liegt, bekommen die Geräte von uns ein klares „Daumen hoch“.