Frauen aufgepasst: So bekommt Ihr einen Orgasmus, der Euch in Erinnerung bleibt

10 Tipps für ein zufriedenes Lächeln auf Deinen Lippen

Frauen aufgepasst So bekommt Ihr einen Orgasmus der Euch in Erinnerung bleibt
In diesem Artikel

In einer großangelegten Studie aus den USA, im Rahmen derer Daten von über 50.000 Männern und Frauen ausgewertet wurden, kam heraus, dass zwar 95 % aller heterosexuellen Männer beim Sex im Regelfall zum Orgasmus kommen, dass dies aber nur auf 65 % der heterosexuellen Frauen zutrifft. Diese sogenannte „Orgasmus-Lücke“ kann so natürlich nicht stehenbleiben. Auch Frauen haben ein Recht auf sexuelle Höhepunkte, sorgen diese doch für Glücksmomente, Stressabbau und Zufriedenheit.

Die gute und gleichzeitig schlechte Nachricht ist, dass Orgasmus nicht gleich Orgasmus ist. Gerade der weibliche Klimax wird durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst, sodass die Intensität des Höhepunkts sich durchaus zwischen „süß und kolossal“ bewegen kann. Manche Frauen kommen sogar gar nicht oder nur schwer zum Orgasmus.

„Die Ursachenforschung von Orgasmusschwierigkeiten umfasst anatomische, physiologische, biologische, genetische, medizinische und psychosoziale Faktoren. Sie sind jedoch häufiger mit psychologischen, kognitiv-affektiven und sozialen Aspekten verbunden als mit körperlichen Ursachen.“

Abgesehen von Orgasmusschwierigkeiten, die durch Krankheiten ausgelöst wurden, bedeutet die Vielfalt des weiblichen Orgasmus aber auch, dass Frauen viele Möglichkeiten haben und zahlreiche Methoden ausprobieren können, um zum Höhepunkt zu kommen. Klitoris-, G-Punkt- oder A-Spot-Stimulation sowie eine geschickte Reizung weiterer erogener Zonen (z.B. Lippen, Brustwarzen oder Nacken) – Es gibt viele Arten, Orgasmen auszulösen; und diese fühlen sich von Frau zu Frau unterschiedlich an. Selbst dieselbe Frau kann durch die gleiche Art der Stimulation unterschiedlich starke Höhepunkte erleben.

Einen Orgasmus, der in Erinnerung bleibt, zu erreichen, ist also einerseits sehr schwer, andererseits aber auch ganz einfach. Wie Du dieses Dilemma auflöst, zeigen wir Dir mit folgenden Tipps, durch welche Du mit großer Wahrscheinlichkeit einen einzigartigen Höhepunkt erzielen wirst.

1. Mache Deinen Kopf frei

Mache Deinen Kopf frei

Dieser Tipp klingt zwar einfach, ist für viele Frauen aber recht schwer zu erreichen. Wer jedoch stets daran denkt, dass der Haushalt noch nicht gemacht oder dass im Büro noch viel Arbeit liegengeblieben ist, wird tendenziell eher keinen Orgasmus erreichen können. Denn hierzu braucht es einer gewissen sexuellen Lust, auch Libido genannt. Die Libido kann durch zahlreiche Ursachen gestört sein oder sogar gänzlich verschwinden. Eine dieser Ursachen sind soziale Probleme wie etwa Stress im Job, Unzufriedenheit in der Partnerschaft oder familiäre Disharmonie.

Auch eine iranische Studie ging auf die Hürden, die einen weiblichen Orgasmus verhindern, ein. So berichteten die Teilnehmerinnen etwa, dass vor allem Müdigkeit sowie fehlende Konzentration und Unstimmigkeiten in der Beziehung einen sexuellen Höhepunkt unmöglich gemacht hätten.

Es ist also sehr wichtig, dass Du auch mal zur Ruhe kommst, das Grübeln einstellst und Deinen Kopf abschaltest. Hierzu eignen sich Entspannungsübungen, Meditation, Yoga, Outdoor-Sportarten wie Nordic Walking, Tanzen, Musikhören, ein entspannendes Schaumbad etc. Versuche einfach, Dich trotz eines stressigen Alltags und einiger Probleme zu entspannen. Dann klappt’s normalerweise auch mit dem Orgasmus.

2. Finde Deine erogenen Zonen

Um einen Orgasmus, der Dir in Erinnerung bleibt, zu erleben, solltest Du wissen, welche Bereiche Deines Körpers besonders reizempfänglich sind. Denke hierbei nicht nur an Deinen G-, U- oder A-Punkt. Auch die Berührung anderer Zonen kann himmlische Gefühle hervorrufen.

Eine der wichtigsten erogenen Zonen von Frauen ist die Klitoris. Mit ihren 8000 Nervenenden sorgt sie für ein hohes Maß an sexueller Erregung. Wird der Kitzler ausreichend stimuliert, so kommen viele Frauen ganz einfach zum Orgasmus. Egal ob beim Sex mit einem Partner/einer Partnerin oder bei der Masturbation, die Klitoris sollte stets einen hohen Stellenwert genießen.

Übrigens: Die herausragende Bedeutung der Klitoris für den weiblichen Orgasmus wurde bereits in vielen Studien untersucht. In einer Umfrage der Universität von Indiana aus dem Jahre 2017 gaben beispielsweise 75 % der 1000 Teilnehmerinnen an, dass eine klitorale Stimulation für sie beim Sex essenziell sei, um zum Orgasmus zu kommen, oder dass ihr Höhepunkt durch eine Kitzlerstimulation zumindest deutlich intensiver ausfallen würde als durch reinen Vaginalsex.

Zahlreiche Untersuchungen zeigen aber auch, dass die Klitoris und Vagina einer Frau nicht ihre einzigen erogenen Zonen sind. Au contraire, auch eine Stimulation der Brüste und Brustwarzen sowie des Analbereichs kann einen sexuellen Höhepunkt auslösen. Darüber hinaus führt die Berührung vieler anderer Körperteile wie Nacken, Mund, Rücken, Po oder Oberschenkel vielleicht nicht direkt zu einem Orgasmus. Viele Frauen werden jedoch durch eine Stimulation dieser oder ähnlicher Bereiche stark erregt. Hierdurch wird die ideale Grundlage für einen atemberaubenden Höhepunkt geschaffen.

Beispiele für die Stimulation erogener Zonen:

  • Klitorisstimulation durch Oralsex
  • Erotische Rückenmassage
  • G-Punkt-Reizung durch das Einführen eines leicht gebogenen Vibrators
  • Stimulation der Brustwarzen mit Eiswürfeln
  • Liebkosen des Nackens durch sanfte Küsse

Bitte bedenke, dass erogene Zonen ganz unterschiedlich und individuell angelegt und ausgeprägt sind. Was sich für die eine Frau toll anfühlt, kann eine andere völlig unbeeindruckt lassen. Gerade deshalb ist es so wichtig, auf die Suche nach Deinen ganz persönlichen Lustpunkten zu gehen.

Falls Du noch mehr über erogene Zonen erfahren möchtest, dann schaue Dir gerne diesen Artikel an.

3. Probiere verschiedene Stellungen aus

Probiere verschiedene Stellungen aus

Umgedrehter Lotussitz, herabschauende Kuh, Sonnenanbeter mit eingesprungener Pirouette – Einige Sexstellungen klingen zwar fantastisch, sind jedoch alles andere als praktikabel. Wenn wir von einem Stellungswechsel sprechen, meinen wir also nicht, dass Du und Dein Partner Euch komplett verrenken und in ungemütliche Positionen begeben sollt.

Vielmehr könnt Ihr durch einige einfach durchzuführende Stellungen wie die Reiterstellung, die Löffelchenstellung oder Sex im Stehen herausfinden, welche Position Deine erogenen Zonen am meisten anspricht und in welcher Haltung Du Dich pudelwohl fühlst. So ist es nämlich viel einfacher, einen Orgasmus zu erreichen.

In der Löffelchenstellung (beide liegen auf der Seite, er dringt von hinten ein) kann Dein Partner beispielsweise prima Deinen G-Punkt stimulieren. Darüber hinaus kann er Deine Brüste verwöhnen und/oder Deine Klitoris liebkosen. Dies empfinden viele Frauen als angenehm. Daneben kannst Du Dich auch selbst stimulieren, indem Du beispielsweise einen Auflegevibrator an Deine pulsierende Klitoris presst – Was für ein fantastisches Gefühl!

Laut einer Befragung von insgesamt 1000 US-AmerikanerInnen und EuropäerInnen, kommen diese Stellungen bei Frauen besonders gut an:

  • Reiterstellung: ER liegt auf dem Rücken, SIE sitzt auf ihm (30 %)
  • Hündchenstellung: SIE kniet auf allen Vieren, ER kniet hinter ihr und dringt von hinten in sie ein (21 %)
  • Missionarsstellung: SIE liegt auf dem Rücken und spreizt ihre Beine, ER liegt zwischen ihren Beinen und dringt von vorne in sie ein (20 %)

Falls Du noch weitere Inspirationen benötigst, haben wir Dir hier eine Liste mit 33 verschiedenen Sexstellungen zusammengestellt.

4. Nutze Sextoys

Dein Partner/Deine Partnerin muss es nicht ganz allein schaffen, Dir einen herrlichen Orgasmus zu bescheren. Im Gegenteil, die Akzeptanz und geschickte Nutzung von Sextoys wie etwa Vibratoren durch den Partner/die Partnerin trägt signifikant dazu bei, dass Frauen ihr Sexualleben als befriedigend empfinden. Also, holt die Vibratoren, Dildos und Nippelklemmen raus und lasst Euch ein wenig unter die Arme greifen!

Vor allem für Frauen, die nur sehr schwer allein durch vaginale Stimulation kommen können, ist die Nutzung beispielsweise von Druckwellenvibratoren goldwert. Diese können zusätzlich zur Penetration des Partners verwendet und an die Klitoris gehalten werden. Aber auch wenn Du Deinen G- oder A-Punkt finden möchtest oder Ihr einfach mal etwas Neues ausprobieren wollt, ist Sexspielzeug ein probates und erfolgversprechendes Mittel.

Welche Arten von Sextoys für Frauen gibt es? Hier einige Beispiele:

  • Dildos – Längliche Toys aus Materialien wie Silikon oder Kunststoff, die einem erigierten Penis ähnlich sehen.
  • Vibratoren – Wie ein Dildo nur mit Motor, welcher das Toy zum Vibrieren bringt.
  • G-Punkt-Vibratoren: Zumeist leicht gebogene Vibratoren, die die G-Zone im Inneren der Vagina stimulieren können.
  • Druckwellenvibratoren: Oftmals nicht wie Penisse aussehende Vibratoren, die pulsierende Luftwellen aussenden und vor allem die Klitoris stimulieren.
  • Pärchen-Vibratoren: Vibratoren, die beide Partner einbeziehen. Dies ist beispielsweise beim WOMANIZER DUO der Fall, der gleichzeitig auf die Klitoris aufgelegt, in die Vagina eingeführt und beim Sex verwendet wird.
  • Butterflyvibratoren: Vibratoren, die gleichzeitig G-Punkt und Klitoris stimulieren sowie auch unterwegs getragen werden können.
  • Massagestäbe: Lange Vibratoren mit dicker Spitze, die die Klitoris zum Beben bringen.
  • Anal-Vibratoren: Speziell auf den Analbereich zugeschnittene Vibratoren mit Begrenzer, welcher ein zu tiefes Hineinrutschen verhindert.
  • Analkugeln- und ketten: Schmale Dildos oder Vibratoren, die wie hintereinander aufgereihte Perlen aussehen.
  • Nippelklemmen: Klammern, die an den Brustwarzen befestigt werden und diese so verführerisch reizen.
  • Schamlippenspreizer: Ein wie ein verbogener Strohhalm aussehendes Toy, welches zumeist in die Vagina eingeführt wird und mit den außen verbleibenden Beinchen die äußeren Schamlippen zur Seite schiebt, sodass die Klitoris zum Vorschein kommt.
  • Liebesschaukeln: Ein Gebilde aus Seilen, Schlaufen und Metallaufhängung, welches zumeist an der Decke befestigt wird und wilde Fesselspiele sowie ungewöhnliche Stellungen ermöglicht.

5. Lege selbst Hand an

Lege selbst Hand an

Fantastische Orgasmen müssen nicht immer beim Sex mit einem Partner/einer Partnerin entstehen; obwohl es natürlich besonders schön ist, diesen einzigartigen Moment mit jemandem zu teilen. Viele Frauen kommen jedoch schneller und einfacher durch Selbstbefriedigung zum Höhepunkt, denn sie wissen selbst viel genauer, welche erogenen Zonen in ihnen ein Feuerwerk der Lust auslösen. Zudem machen sich Frauen beim Sex oftmals mehr Gedanken über die Befriedigung des Gegenübers als über den eigenen Lustgewinn, sodass sie beim gemeinsamen Liebesspiel häufig zu kurz kommen. Dies fällt natürlich bei der Selbstbefriedigung weg.

Damit Dir Dein Solosex-Orgasmus auch wirklich in Erinnerung bleibt, solltest Du ihn zelebrieren. Nimm Dir also am besten einen ganzen Tag Zeit und starte das volle Verwöhnprogramm: Lege Dich in ein wohlduftendes Schaumbad, reibe Deinen Körper mit Seife ein und bereite ihn durch diese sanfte Massage schon auf die folgenden erotischen Momente vor.

Wickle Dich dann in einen kuscheligen Bademantel, schalte Deine Lieblingsmusik ein und lege Dich auf Dein Bett. Nun kannst Du Dich in aller Ruhe selbst verwöhnen, Deine Brüste streicheln und Deine Klitoris stimulieren. Natürlich darfst Du auch kleine Hilfsmittel zur Hand nehmen wie etwa einen Druckwellenvibrator oder Dildo. Ruhe Dich ein wenig aus, nachdem Du gekommen bist, indem Du beispielsweise eine Folge Deiner Lieblingssendung anschaust, und bringe Dich dann gleich nochmal zu einem schwindelerregenden Höhepunkt.

Eine portugiesische Studie aus dem Jahre 2012 beschäftigte sich näher mit dem Thema „Weibliche Masturbation“ und befragte über 3600 Frauen zu ihren Gewohnheiten.

Die Wissenschaftler fanden unter anderem heraus, dass 58,3 % der Teilnehmerinnen durch Masturbation immer zu Orgasmus kommen (11,5 % erreichten sogar einen multiplen Orgasmus).

Im Gegensatz hierzu kamen nur 22,6 % der Befragten stets beim Sex mit einem Partner zum Höhepunkt. Die Mehrheit der befragten Damen (65 %) gab zudem an, innerhalb von 15 Minuten zum Orgasmus zu kommen, wenn sie sich selbst befriedigen.

Und auch das Gefühl bei der Selbststimulation scheint zu stimmen: So fühlten sich über 75 % der Teilnehmerinnen „well and relaxed“ bei der Masturbation.

6. Lass Dir Zeit

Manchmal bist Du plötzlich so erregt, dass Du innerhalb weniger Minuten zum Orgasmus kommst. Im Normalfall baut sich der Höhepunkt jedoch langsam auf und es bedarf einer guten Portion an Lust sowie Erregung, bis es zum großen Knall kommt.

In einer Studie mit über 2300 Tschechinnen kam heraus, dass vor allem die Länge des Geschlechtsverkehrs darüber entscheidet, ob Frauen zum Orgasmus kommen oder nicht. So schafften es bei einer Sexdauer von 1 bis 10 Minuten nur 50 % der Befragten zum Höhepunkt. Bei einer Dauer von 11 bis 20 Minuten schon 62 % und bei einer Dauer von 21+ Minuten ganze 72 % der Teilnehmerinnen.

Sprich also mit Deinem Partner darüber, dass eine 5-Minuten-Nummer für Dich nicht befriedigend ist. Lasst Euch mehr Zeit beim Sex, sodass auch Du die Chance auf ein Orgasmusfeuerwerk hast.

7. Verzichte nicht aufs Vorspiel

Verzichte nicht aufs Vorspiel

Eng mit zuvor genanntem Punkt verbunden, ist unser Ratschlag, dass Du bzw. Ihr nicht aufs Vorspiel verzichten solltet (es sei denn natürlich, Ihr habt Lust auf einen Quickie). Zwar besagt oben genannte Studie, dass die Länge des Vorspiels nicht zu einer höheren Orgasmuswahrscheinlichkeit beiträgt. Ein ausgiebiges Vorspiel hat aber trotzdem viele Vorteile:

So wird zunächst die sexuelle Erregung Stück für Stück gesteigert. Sogar eine Frau, die zuvor keine Lust auf Sex hatte, kann durch eine geschickte und andauernde Verführung stimuliert werden, sodass sie sich ihrem Partner nur allzu gern hingibt. Zudem kann Dein Partner Deinen Körper beim Vorspiel besser kennenlernen. Sag ihm, wo Deine erogenen Zonen liegen und was sich besonders gut anfühlt. So wird es immer leichter für Euch, ein für beide Seiten befriedigendes Liebesspiel zu kreieren. Während des Vorspiels werden außerdem bereits zahlreiche Glückshormone ausgeschüttet und es fühlt sich einfach grandios an, wenn Dein Partner Deinen Rücken massiert oder zärtlich über Deine Vulva streichelt. Du lernst außerdem, ihm zu vertrauen, sodass eine enge Bindung entstehen kann.

So könnt Ihr Euer Vorspiel noch anregender gestalten:

  • Legt erotische Musik auf und zündet Kerzen an
  • Nutzt Massageöl und reibt Euch gegenseitig damit ein
  • Küsst Euch lange und ausgiebig (wird oftmals vergessen)
  • Schaut Euch gemeinsam einen erotischen Streifen an
  • Verwendet Federn, Eiswürfel oder andere Accessoires, um Eure Körper zu stimulieren
  • Bringt Euch mit Sextoys gegenseitig in Fahrt
  • Sagt Euch beim Oralsex, was Euch am besten gefällt
  • Spielt Rollenspiele: Verkleide Dich als sexy Kätzchen oder spiele die verführerische Patientin, die dringend einen Arzt braucht

8. Rege Deine Fantasie an

Deine Gedanken haben sehr viel Kraft. Nicht umsonst heißt es, dass das Gehirn das eigentliche Zentrum Deiner Lust ist. Oben haben wir bereits beschrieben, dass Du nur schwer zum Orgasmus kommst, wenn Du gestresst bist oder an Alltagsprobleme denkst. Ein gutes Mittel gegen unerotische Gedanken ist das Ankurbeln Deiner Fantasie.

Denke beispielsweise an Deinen attraktiven Arbeitskollegen, während Du Dich selbst befriedigst. Male Dir aus, wie er sein Hemd aufknöpft und Du über seine harten Bauchmuskeln streichelst. Stelle Dir auch vor, dass er Dich leidenschaftlich küsst und Dich genau dort berührt, wo Du es gern magst. Vielleicht denkst Du aber auch an ein heißes lesbisches Abenteuer mit Wonder Woman oder daran, dass Du gefesselt auf dem Bett liegst und Dich Deinem heimlichen Schwarm hingibst. Vielleicht träumst Du auch davon, dass Dich mehrere Männer gleichzeitig verführen. Vielleicht … Deiner Fantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt!

9. Raus aus dem Bett

Raus aus dem Bett

Vielleicht müssen Du und Dein Partner/Deine Partnerin auch einfach mal raus! 0-8-15-Sex im Bett wird auf Dauer langweilig, denn es fehlt das gewisse Extra an Spannung und Nervenkitzel. Verlegt Eure Liebeshöhle daher doch einfach mal an einen der folgenden Orte:

  • Für heißen Sex unter der Dusche müsst Ihr Eure Wohnung noch nicht einmal verlassen und trotzdem sorgen verführerische Wasserspiele für einen ganz neuen Kick.
  • Bucht Euch ein luxuriöses 5-Sterne-Hotel in einer aufregenden Stadt. Lasst Euch dort verwöhnen und liebt Euch auf dem kuscheligen Kingsize-Bett.
  • Geht gemeinsam joggen und verirrt Euch dann „plötzlich“ im Wald. Wenn niemand in Sicht ist, könnt Ihr hier wilden Sex unter freiem Himmel genießen.
  • Besuche Deinen Liebsten doch einfach mal während der Mittagspause im Büro. Sucht Euch dort einen Raum für einen heißen Quickie – natürlich nur, wenn sein Chef und die Kollegen außer Sichtweite sind.
  • Es ist zwar kein anderer Ort, aber positioniert Euch beim Sex doch auch mal vor einem Spiegel. So könnt Ihr Euch beim Liebesspiel zuschauen und die Erregung noch weiter steigern.

10. Der Weg ist das Ziel

Bitte bedenke, dass es zwar außerordentlich schön ist, einen Orgasmus zu erreichen. Der sexuelle Höhepunkt ist jedoch kein absolutes MUSS. Konzentriere Dich vielmehr darauf, welche Gefühle Du erlebst, während Du Dich auf dem Weg zum Klimax befindest. Genieße es, wenn Dein Liebster/Deine Liebste Dich streichelt und küsst oder wenn Du Dir selbst zärtlich über den Busen streichst.

Wer sich ausschließlich auf den Orgasmus fokussiert, ihn dann jedoch nicht erreicht, gerät zukünftig unter Umständen in einen Teufelskreis. Denn die Angst, wieder nicht zum Höhepunkt zu kommen, sorgt für Ablenkung und Unruhe, diese Gefühle hemmen wiederum den Orgasmus, was zu neuen sorgenvollen Gedanken führt.

Bleibe also locker und versteife Dich nicht darauf, einen Höhepunkt zu erlangen. Es wird immer wieder neue Gelegenheiten geben, in lustvolle Hemisphären davonzuschweben.

Fazit –

Da es manchmal gar nicht so leicht ist, den Kopf freizukriegen, ist es auch nicht immer ganz so einfach, die Spitze der Lust zu erklimmen. Einen Versuch ist es jedoch auf jeden Fall wert, denn Orgasmen sorgen für eine positive Stimmung und können Stress reduzieren. Glücklicherweise gibt es zudem viele Möglichkeiten, die Wahrscheinlichkeit eines Höhepunkts zu steigern. Relaxen, Sextoys, verschiedene Stellungen, Fantasiegebilde – Und natürlich hilft auch der richtige Partner/die richtige Partnerin im Bett, dem/der Du vertraust und der/die ein gutes Händchen für die Stimulation erogener Zonen hat.