Susanne Klingner

Susanne KlingnerIch bin 1978 in Berlin (Ost) geboren, habe dort auch das Abitur gemacht und anschließend in Leipzig Politikwissenschaft und Journalistik studiert. Meine Ausbildung habe ich bei der Taz gemacht. Seit 2005 lebe ich als freie Journalistin in München. 2014 habe ich für die Süddeutsche Zeitung das Wirtschaftsmagazin Plan W mitentwickelt und bin seitdem Redaktionsleiterin des vierteljährlichen Heftes. Mein persönliches Blog ist haltungstattposen.de.

In der Taz erschien von 2010 bis 2012 monatlich die Kolumne “Die Farbe Lila”. Mein persönliches Blog ist Haltung statt Posen. 2008 erschien “Wir Alphamädchen. Warum Feminismus das Leben schöner macht”, gemeinsam mit Meredith Haaf und Barbara Streidl geschrieben. 2011 dann das aktuelle Buch „Hab ich selbst gemacht“, ein Buch über den Selbermachtrend in unserer Konsumgesellschaft.

Neben dem Schreiben halte ich Vorträge, Workshops und spreche auf Podien und in Arbeitskreisen. Meine Arbeitsschwerpunkte sind Schönheitsideale, die Deutsche Mutter und Frauen in der Arbeits- und Konsumgesellschaft. Darüber hinaus schreibe ich aber auch Texte zu Umwelt- und Wirtschaftsthemen und moderiere ab und zu Veranstaltungen, vor allem für die Frauenstudien München.

2011 zählte mich die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ netterweise zu den „100 Frauen von morgen“.

 

Unter anderem gesprochen habe ich:

Im Oktober 2014 Wissensturm Linz zum Thema Schönheit als Leistung. Selbstinszenierung und gesellschaftliche Anerkennung“. Den Vortrag kann man auch online ansehen.

Auf der europäischen Konferenz “Reclaim the Net” im Juni 2013 in Luxemburg über Geschlechterverhältnisse im Internet. Einen Mitschnitt des Vortrages gibt es auf der Webseite der Konferenz.

Zum Ladies Lunch der Petra-Kelly-Stiftung in München im Juli 2012 hielt ich den eingehenden Vortrag zum Thema „Feminismus 2.0 – Frauen- und Geschlechterpolitik im Internet“. Im Vortrag und auch in der anschließenden Diskussion ging es um neue Freiräume, Aktionsformen, um Sexismus im Netz und rechtliche Rahmenbedingungen.

Auf dem Kongress der Friedrich-Ebert-Stiftung „Gender Matters – Die Macht medialer Geschlechterbilder“ im März 2012 in Berlin sprach ich über Feminismus im Internet, über die Chancen und neue Möglichkeiten, aber auch über Grenzen und Entwicklungen der letzten Jahre. Einen Zusammenschnitt der anschließenden Diskussion hat das Missy Magazine online gestellt.

Zum Schafferinnenmahl in Bremen laden die Veranstalterinnen jedes Jahr eine Referentin ein, das waren in den letzten Jahren unter anderem Seyran Ates, Jutta Allmendinger, Margot Käßmann, Jutta Limbach, Regine Hildebrandt. Entsprechend gefreut habe ich mich über die Einladung 2009 und sprach über Feminismus zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

 

Ausgewählte Interviews zu Geschlechterfragen:

Im Deutschlandfunk-Interview zum ersten bundesweiten Boys’ Day – warum der Feminismus nicht Schuld daran ist, dass Jungs “Bildungsverlierer” sind, neue Rollen für Jungs und Männer und die widersprüchliche Politik der Bundesregierung. » anhören

Im April 2012 veröffentlichte Kristina Schröder ihr Buch „Danke, emanzipiert sind wir selber“. Daraufhin wurde ich um ein paar Radio-Interviews zum selben Thema gegeben, unter anderem im Tagesgespräch von Bayern 2.

Am 7. März, dem Vorabend des Internationalen Frauentages, habe ich auf Arte mit Liliane Roudière, Chefredakteurin der Franzsösischen Causette über den Film „Die Herrschaft der Männer“ diskutiert.